Der israelische Minister Tzachi Hanegbi warnt davor, dass eine Biden-Präsidentschaft Krieg im Nahen Osten auslösen könnte, während Ägypten befürchtet, Biden werde die der Islamisten in der Region unterstützen.

Hanegbi wies darauf hin, dass Biden angekündigt hat, das von der Trump-Regierung annullierte amerikanische Atomabkommen mit dem Iran wiederzubeleben.

Für Israel würde dies eine existenzielle Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen und die Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit Teheran drastisch erhöhen.

„Wenn Biden bei dieser Politik bleibt, wird es am Ende zu einer gewaltsamen Konfrontation zwischen Israel und dem Iran kommen“, sagte Hanegbi.

Derweil sind andere Länder des Nahen Ostens wie Ägypten besorgt, dass eine Biden-Regierung die Politik von Barack Obama widerspiegeln würde, welche die Ermächtigung der Islamisten in der Region veranlasste.

Obama führte die katastrophalen Interventionen in Syrien und Libyen an, die zum Aufstieg des IS und zur internationalen Migrantenkrise führten.

Obama stellte auch die Hilfe für Ägypten ein, nachdem die Proteste der Bevölkerung den islamistischen Präsidenten Muhammad Morsi 2013 verdrängt hatten.

„Die Ägypter sind wahrscheinlich besorgt über eine Wiederbelebung der Demokratie-Agenda Obamas, die eine aktive Förderung der politischen Partizipation von Islamisten bedeutete“, berichtet Arab Weekly.

Von HITRADIO SÜDTIROL

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