Ein Job, der mehr Berufung als Beruf ist – und der dringend frische Kräfte braucht. Das Land Südtirol rüstet sich personell für die Zukunft und sucht über einen groß angelegten Ausbildungswettbewerb nach Verstärkung. Wer eine unbefristete Stelle mit maximaler Verantwortung sucht, muss sich jetzt sputen.
Retten, löschen, bergen, schützen: Die Aufgaben der Berufsfeuerwehr sind wichtig, belasten die Einsatzkräfte aber sehr. Personalmangel führt zu einer hohen körperlichen und psychischen Belastung sowie vielen Überstunden. Das Land Südtirol reagiert und hat einen neuen Ausbildungswettbewerb gestartet, um bis zu 33 neue Feuerwehrmänner und -frauen zu rekrutieren. Momentan sind zwar nur acht Stellen offen, doch das Personalressort plant bereits für die Zukunft. Personallandesrätin Magdalena Amhof erklärt, dass das Auswahl- und Ausbildungsverfahren neun Monate dauert, weshalb eine starke Personalreserve aufgebaut wird. Dies soll helfen, geplante Pensionierungen und Abgänge bis 2029 auszugleichen. „Mehr Personal bedeutet weniger Überstunden und eine Entlastung für das Team“, sagt Amhof, die auf einen Anstieg der Bewerberzahlen hofft.
Für die künftigen Feuerwehrleute gibt es neben der Aussicht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag nach bestandenem Kurs noch einen weiteren Anreiz: Hinter den Kulissen wird bereits an einem Update der Arbeitsbedingungen geschraubt. Laut Landesrätin Amhof laufen derzeit die Verhandlungen für einen neuen Kollektivvertrag, der noch im Laufe dieses Jahres unter Dach und Fach gebracht werden soll.
Die wichtigsten Fakten zum Bewerbungs-Endspurt:
- Deadline: 6. März 2026, punkt 12:00 Uhr.
- Ziel: Aufnahme in den Ausbildungskurs mit anschließender Festanstellung beim Land.
- Anmeldung: Ausschließlich online über die Website der Abteilung Personal (
personal.provinz.bz.it) in der Rubrik „Wettbewerbe für das Verwaltungspersonal“.
