Die Informationszentren Europe Direct Südtirol und Trentino veranstalten am 4. März in Bozen eine Fortbildung für Journalistinnen und Journalisten, organisiert in Kooperation mit der Journalistenkammer, um EU-Themen informativ und korrekt zu kommunizieren.
Die Weiterbildung bot einen kompakten Überblick über zentrale EU‑Themen, Institutionen und Förderinstrumente. In ihren Grußworten betonte Europa-Landesrätin Magdalena Amhof wie wichtig es sei, all das sichtbar zu machen, was die Europäische Union in Südtirol bewirkt. „Eine klare und verständliche Vermittlung europäischer Themen stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die europäische Zusammenarbeit und macht sichtbar, wie sehr Europa unseren Alltag prägt.“ Durch EU-Gelder sei vor Ort vieles entstanden und gewachsen, Gesellschaft und Wirtschaft würden von den zahlreichen Fonds, etwa dem ESF (Europäischer Sozialfonds) oder EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), profitieren. „Dazu, den Mehrwert Europas sichtbar zu machen, können Journalistinnen und Journalisten wesentlich beitragen“, schloss Amhof.
Stefania Baroncelli, Professorin an der Freien Universität Bozen, führte anschließend in das institutionelle Dreieck der EU ein und erläuterte ausführlich den europäischen Gesetzgebungsprozess.
Einen umfassenden Einblick in die Umsetzung der EU‑Fonds in Südtirol und im Trentino gaben Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa des Landes Südtirol, und Francesco Pancheri, Leiter der Einheit Europa der Autonomen Provinz Trient. Gärber unterstrich die Bedeutung der EU‑Förderung für das Land Südtirol „EU‑Programme unterstützen innovative Projekte und sind strategisch für eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung unseres Landes. Eine korrekte Information macht sichtbar, wie viel Europa in unserem Land bewegt.“
Aus Brüssel zugeschaltet, skizzierte Alessandro Giordani von der Europäischen Kommission aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Verteidigung, Finanzrahmen und Vertragsreform.
