EU-Parlamentarier Dorfmann diskutierte in Brüssel die Zukunft der EU-Fördermittel für die Alpenregionen. Bei einem Treffen in der Vertretung des Freistaates Bayern wurde die Förderpolitik aus der Sicht der Alpenländer und der EUSALP-Strategie thematisiert. Landeshauptmann Arno Kompatscher und Europaabgeordneter Herbert Dorfmann sprachen mit Vertretern der EUSALP-Regionen über die Sicherstellung der EU-Fördermittel im Finanzrahmen 2028+. Die Alpenregionen befürchten, dass eine stärkere nationale Bündelung der EU-Fonds benachteiligte Regionen betrifft, die dennoch zur Innovationskraft und ökologischen Transformation Europas beitragen. Dorfmann betonte, dass der Alpenraum ein Vorbild für nachhaltige Entwicklung und Zusammenarbeit ist und dass für eine weitere Rolle auch künftig der Zugang zu EU-Mitteln und verlässliche Budgetzusagen erforderlich sind. Er hob hervor, dass makroregionale Strategien wie EUSALP die europäische Integration stärken und nationale Mittelverteilung der grenzüberschreitenden Dynamik schadet.
Die EUSALP-Vertreterinnen und -Vertreter sprachen sich daher klar dafür aus, dass im Zeitraum 2028–2034 alle Regionen – unabhängig von ihrem Entwicklungsstand – Zugang zu einem angemessenen, rechtlich abgesicherten Kohäsionsbudget erhalten. Nur so könne die territoriale Kohäsion in Europa gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraums nachhaltig gesichert werden.
Zudem führte man in Brüssel Gespräche mit Kata Tüttö, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, sowie mit Thomas Wobben, Direktor für Legislativtätigkeit im Generalsekretariat des Ausschusses. Auch dabei stand die Rolle der Regionen bei der Verwaltung der europäischen Strukturfonds im Mittelpunkt. „Die Regionalpolitik soll von den Regionen gestaltet werden“,
