Das generationenübergreifende Baumfest des Sozialzentrums Innichen und des Forstinspektorats Welsberg wurde im österreichischen Mellau ausgezeichnet. Das Projekt sicherte sich den renommierten Preis in der Kategorie Öffentlichkeitsarbeit.

Großer Erfolg für ein Südtiroler Forstprojekt: Bei der feierlichen Verleihung des Schutzwaldpreises am 13. März im vorarlbergischen Mellau wurde das Projekt „Jung & MischwAlt“ zum Sieger gekürt. Hinter der prämierten Initiative stehen das Sozialzentrum Innichen und das Forstinspektorat Welsberg, die mit ihrem generationenübergreifenden Baumfest erfolgreich auf die immense Bedeutung des heimischen Schutzwaldes aufmerksam machen.
Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher gratulierte den Gewinnern und betonte den Wert solcher Sensibilisierungsmaßnahmen: „Ein stabiler Schutzwald entsteht nicht von allein, sondern er braucht kontinuierliche Pflege, Verjüngung und Menschen, die sich für ihn einsetzen.“ Projekte wie „Jung & MischwAlt“ würden eindrucksvoll sichtbar machen, was nachhaltige Forstwirtschaft in der Praxis bedeute und verdeutlichen, dass heutige Investitionen in den Wald essenziell für die Sicherheit von morgen seien.
Der Bergwald erfüllt im Alpenraum lebenswichtige Funktionen. Er schützt Siedlungsräume, Höfe und Verkehrswege auf natürliche Weise vor Naturgefahren wie Erosion, Steinschlag, Murenabgängen, Lawinen und Hochwasser. Ohne diese schützende Barriere wäre eine dauerhafte Besiedlung vieler alpiner Gebiete nicht möglich. Zudem ist der Wald ein wertvoller Rohstofflieferant und ein unverzichtbarer Lebens- sowie Erholungsraum für Mensch und Tier.
Um diese Schutzwirkung langfristig garantieren zu können, ist laut den Forstexperten eine vorausschauende Pflege, eine gute Strukturierung und eine rechtzeitige Verjüngung der Baumbestände unabdingbar. Der länderübergreifend vergebene Schutzwaldpreis rückt genau jene Projekte ins Rampenlicht, die sich durch vorbildlichen Einsatz und innovative Konzepte für den Erhalt dieses unverzichtbaren Naturraums starkmachen.
