Start für Umstellung auf Fernwärme in 16 Landesgebäuden

Das Land Südtirol investiert über 1,74 Millionen Euro, um die Heizsysteme in 16 öffentlichen Gebäuden in Bozen auf umweltfreundliche Fernwärme umzustellen. Ziel ist eine deutliche Reduzierung der CO₂-Emissionen und der Betriebskosten.

Industrial boiler room with various pipes, valves, and equipment including a cylindrical tank and control panel.
Foto: LPA/Amt für Hochbau und technischer Dienst

Die Abteilung Hochbau und technischer Dienst hat mit der Modernisierung der Heizsysteme in mehreren Landesgebäuden in Bozen begonnen. Im Rahmen des Projekts werden die Gebäude, die bereits an das Fernwärmenetz von Alperia angeschlossen sind oder künftig angebunden werden, umgerüstet. Dabei haben ältere und weniger effiziente Anlagen, die bisher mit Gas oder Öl betrieben wurden, Vorrang.

Die neue Fernwärmeversorgung nutzt die Abwärme aus der Müllverwertungsanlage in Bozen. Durch diese Umstellung können die CO₂-Emissionen der betroffenen Anlagen um rund 63 Prozent gesenkt werden, was einer Einsparung von etwa 1.300 Tonnen CO₂ pro Jahr entspricht. Landesrat Christian Bianchi betonte die Vorteile der Maßnahme: „Mit diesem Eingriff senken wir die Emissionen, erhöhen die Energieeffizienz und reduzieren die Betriebskosten.“

Die Investitionskosten für das Projekt belaufen sich auf über 1,74 Millionen Euro. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, steht für die Anlagen künftig ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr zur Verfügung. Mit dieser Initiative geht das Land Südtirol einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und effizienteren Energieversorgung.