Eine aktuelle Erhebung belegt, dass die ältere Generation in Südtirol überdurchschnittlich gesund und gesellschaftlich engagiert ist. Das Land setzt weiterhin auf Prävention und den Ausbau von Angeboten für ein aktives Altern.

Die Lebenserwartung in Südtirol steigt, und erfreulicherweise verbringen die Menschen diese gewonnenen Jahre zunehmend in guter gesundheitlicher Verfassung. Wie aus einem kürzlich vorgestellten Bericht zum demografischen Wandel hervorgeht, ist die Generation 65plus im Land bemerkenswert aktiv. Ob beim Wandern, Radfahren, in der Weiterbildung oder im Vereinsleben – Südtirols Seniorinnen und Senioren nehmen rege am gesellschaftlichen Leben teil und leisten durch ihr ehrenamtliches Engagement einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft.
Die erhobenen Daten verdeutlichen, dass regelmäßige Bewegung und ein starkes soziales Netz die wichtigsten Faktoren für dieses positive Bild sind. Präventive Gesundheitsangebote und die zahlreichen Initiativen lokaler Seniorenvereine tragen maßgeblich dazu bei, die körperliche und geistige Fitness bis ins hohe Alter zu erhalten und der Isolation im Alter vorzubeugen.
Soziallandesrätin Rosmarie Pamer zeigte sich erfreut über diese Entwicklung und betonte die Wichtigkeit passender Rahmenbedingungen. Ziel der Landesregierung sei es, das sogenannte „aktive Altern“ noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu gehören der weitere Ausbau barrierefreier Infrastrukturen, die Förderung von generationsübergreifenden Projekten sowie gezielte Angebote für lebenslanges Lernen, um den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine größtmögliche und langfristige Eigenständigkeit zu sichern.
