Wildbachverbauung schließt Arbeiten an den Eisackufern in Bozen ab

Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd hat umfangreiche Pflege- und Aufräumarbeiten am Eisack in Bozen beendet. Die Maßnahmen dienen nicht nur der Sauberkeit, sondern vor allem dem Hochwasserschutz und der Sicherheit der Bevölkerung.

A view of a makeshift campsite with tents along a riverbank, surrounded by bare trees and mountains in the background.
Foto: LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz

Zwischen der Kampillerbrücke und Bozen-Süd waren die Mitarbeiter der Wildbachverbauung in den vergangenen Wochen im intensiven Einsatz. Im Auftrag der Agentur für Bevölkerungsschutz wurden die Uferbereiche des Eisacks gepflegt und von enormen Mengen an Abfall befreit.

Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Räumung illegaler Behausungen entlang des Flusses. Im Zuge dieser groß angelegten Säuberungsaktion wurden rund 40 Kubikmeter Müll gesammelt und fachgerecht entsorgt. Diese Arbeiten sind weit mehr als nur kosmetischer Natur: Die Entfernung von Unrat und Gestrüpp ist entscheidend, um bei Hochwasser das Risiko von sogenannten Verklausungen zu verringern – also gefährlichen Rückstaus, die entstehen, wenn Treibgut Brücken oder Engstellen blockiert.

Insgesamt hat das Land für die Uferpflege und die aufwendige Müllentsorgung rund 150.000 Euro investiert. Mit dem Abschluss der Arbeiten wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, um Überschwemmungen vorzubeugen und die Sicherheit für die umliegenden Infrastrukturen und die Menschen in Bozen zu erhöhen.