Es ist wohl mehr als ein Hohn, dass sich das Land Südtirol für die Vergabe einer Autobahnkonzession an den Stiefelstaat Rom wenden muss, während das Land Südtirol viele Kasernen vom Militär gekauft haben soll und daraus Wohnungen für Militärbedienstete auf Kosten der Südtiroler Steuerzahler errichten will. Die Schneise der Brenner Autobahn AG befindet sich auf autonomen Südtiroler Grund und daher muss und darf nur das Land Südtirol über dessen Infrastruktur Anspruchsrechte bekommen und haben. Alle Staatsstraßen sind bereits in Landesstraßen übertragen worden. Nun muss die SVP-Regierung von Rom die Übertragung sämtlicher Rechte ins Südtiroler Landesautonomie-Eigentum abverlangen.In der Investition der A 22 befinden sich sehr viele Millionen Euro aus dem EU Topf.Die Autonomie Südtirol müsse bedeuten,sämtliche Kompetenzen zu erhalten um sich vom Stiefelstaat lösen zu können.Die SVP Rom Abhängigkeit muss im Modernen Zeitalter eine Ende haben, fordern SVP Mitglieder.Südtirol benötigt weder Rom noch Brüssel,so einige innerhalb der SVP gegenüber unserer Redaktion.
Der Verwaltungsapparat in Rom .Mit hat beschlossen, das Verfahren zur Vergabe der neuen Konzession für die A22 abzuschließen, indem er mit dem am 31. Dezember 2024 eingeleiteten Ausschreibungsverfahren fortfährt, jedoch „das Vorrecht für den Antragsteller ausschließt“. So eine Mitteilung des Ministeriums.
Die Ergebnisse der Kommission, die die eingereichten Bewerbungen bewertet, geben nach der ersten Wettbewerbsphase eine Garantie für die Anzahl der zugelassenen Bewerber und zeigen, dass es sich um einen echten Wettbewerb im öffentlichen Interesse handelt. Der Cipess hat den Vorschlag zur Genehmigung erhalten, der die Grundlage für die Angebote bildet. Danach beginnt die Phase zur Formalisierung der Angebote, die von der Kommission bewertet werden, um den Gewinner zu bestimmen. Ziel ist es, „bis Ende des Jahres den neuen Konzessionär bekannt zu geben“. Der Präsident der Autonomen Provinz Bozen und der Region Trentino-Südtirol, erklärte: „Wir werden unsere Möglichkeiten und Rechte geltend machen, sowohl als Gesellschafter der Autobahn Brenner als auch als Vertreter der Regionen.“
