Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Obst- und Weinbau an der Fachschule Laimburg haben in einem innovativen Projekt eigene Frostsensoren gebaut. Durch die Vernetzung im The Things Network (TTN) können klimatische Entwicklungen künftig in Echtzeit verfolgt werden.

Digitale Technologien und präzise Messsysteme spielen im modernen Obst- und Weinbau eine immer wichtigere Rolle. Um frühzeitig Einblicke in diese Zukunftsthemen zu erhalten, setzten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Fachschule Laimburg in Pfatten in diesem Schuljahr ein besonders praxisnahes Projekt um: Sie bauten einen eigenen Frostsensor komplett selbst. Die Arbeitsschritte reichten dabei vom feinen Löten der elektronischen Komponenten bis hin zum finalen Zusammenbau der Geräte.
Ein zentraler Aspekt des Projekts war die anschließende Einbindung der fertigen Sensoren in das frei zugängliche „The Things Network“ (TTN). Durch diese Vernetzung ist es möglich, die erfassten Daten online abzurufen und Temperaturverläufe sowie drohende Frostereignisse in Echtzeit zu überwachen. Landwirte können so deutlich schneller auf klimatische Herausforderungen reagieren. Das Projekt zeigt damit eindrucksvoll auf, wie digitale Kompetenzen und landwirtschaftliche Praxis sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Besonders motivierend für die Jugendlichen: Jede Schülerin und jeder Schüler durfte den selbstgebauten Sensor am Ende mit nach Hause nehmen, um ihn künftig eigenständig im eigenen landwirtschaftlichen Umfeld zu nutzen. Unterstützt und begleitet wurde das fächerübergreifende Technologieprojekt von Martin Thalheimer vom Versuchszentrum Laimburg sowie den Lehrpersonen der Fachschule.
