Die Südtiroler Landesregierung traf sich zu einer auswärtigen Sitzung in Sterzing. Im Zentrum der Gespräche standen der Fachkräftemangel in der Pflege, das lokale Oberschulzentrum und die Mobilität.

Um näher an den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu sein, hat die Südtiroler Landesregierung ihre Sitzung ausnahmsweise verlegt: Den Auftakt zur Reihe „Landesregierung in den Bezirken“ machte am 24. März das Wipptal. Die Regierungsmitglieder kamen in Sterzing zusammen, um über die drängendsten Herausforderungen und Projekte der Region zu beraten und den direkten Austausch mit den lokalen Akteuren zu suchen.
Ganz oben auf der Agenda stand der Fachkräftemangel, der besonders im Pflegebereich spürbar ist. Die Landesregierung diskutierte über gezielte Maßnahmen und mögliche Lösungsansätze, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und die Betreuungssicherheit im Bezirk auch in den kommenden Jahren verlässlich zu gewährleisten.
Ein weiteres zentrales Thema war die Bildungsinfrastruktur, insbesondere die Zukunft des Oberschulzentrums in Sterzing. Hierbei ging es um notwendige Investitionen, um den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal auch in Zukunft ein zeitgemäßes und optimales Lernumfeld bieten zu können. Die Stärkung der Bildungsstätten im ländlichen Raum gilt als wichtiger Baustein, um junge Menschen in der Region zu halten.
Zudem stand die Mobilität im Fokus der Gespräche. Wie in vielen anderen Tälern Südtirols sind auch im Wipptal eine funktionierende Verkehrsanbindung und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs entscheidend für die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung. Die Regierungsmitglieder tauschten sich über geplante Infrastrukturprojekte und konkrete Verbesserungen im Verkehrsnetz aus.
Mit der Sitzung in Sterzing unterstreicht die Landesregierung ihr Vorhaben, den Dialog mit den Bezirken zu intensivieren und politische Entscheidungen noch stärker auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Landesteile abzustimmen.
