Die Schule in Meran und der Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds) setzen künftig auf eine engere Zusammenarbeit. Im Fokus stehen Weiterbildung, die Hotelmesse und neue Projekte.

Der Fachkräftemangel im Gastgewerbe erfordert neue, gemeinsame Lösungsansätze. Genau hier setzt eine neue Kooperation zwischen der italienischen Landeshotelfachschule „Ritz“ in Meran und dem Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds) an. Um junge Talente bestmöglich auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten, rücken Schule, Handel und Wirtschaft nun noch enger zusammen.
Bei einem kürzlichen Treffen steckten die Verantwortlichen beider Seiten die Rahmenbedingungen für zukünftige Projekte ab. Am Runden Tisch saßen dabei unter anderem Schuldirektorin Coretta Ceretta, die Koordinatoren für die praxisnahe Weiterbildung am Arbeitsplatz, Silvia Capelletti und Alessandro Lauria, sowie Lorena Sala und Pietro Perez als Vertreter des hds.
Ein zentrales Thema des Austauschs war die anstehende Fachmesse „Hotel 2026“ in Bozen, die als überaus wichtiger Branchentreffpunkt für das Gastgewerbe gilt. Hier wolle man künftig die Synergien zwischen der fundierten schulischen Ausbildung und den praktischen Ansprüchen der heimischen Betriebe gezielt nutzen und weiter ausbauen.
Die Dringlichkeit dieses Schulterschlusses unterstrich auch Lorena Sala vom hds im Rahmen des Treffens: „Die Suche nach qualifiziertem Personal ist eine große Herausforderung für die Betriebe. Deshalb ist es wichtig, in eine strukturierte und anerkannte Ausbildung zu investieren.“ Durch die engere Vernetzung von Bildungseinrichtungen und dem Dienstleistungssektor soll nicht nur die Qualität der Lehre nachhaltig gestärkt, sondern auch der spätere Übergang der Absolventinnen und Absolventen in die Berufswelt nahtloser und erfolgreicher gestaltet werden.
