Die Landesregierung setzt ihre Tour durch Südtirols Bezirke fort. Ende März macht das Kabinett im Pustertal Halt, um sich direkt vor Ort mit den lokalen Anliegen zu befassen.

Nach dem Auftakt im Wipptal führt die Südtiroler Landesregierung ihre Initiative „Landesregierung in den Bezirken“ konsequent weiter. Am Dienstag, den 31. März, verlegt das Kabinett seine turnusmäßige Sitzung aus dem Bozner Landhaus nach Bruneck ins Pustertal. Mit diesem Schritt möchte die Landesregierung den direkten Austausch mit den lokalen Entscheidungsträgern intensivieren und noch näher an den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den verschiedenen Landesteilen sein.
Im Mittelpunkt der auswärtigen Regierungssitzung stehen die spezifischen Herausforderungen und Zukunftsprojekte des Pustertals. Zu den zentralen Themen auf der Agenda dürften dabei die dauerhaften Dauerbrenner des Bezirks zählen: die Bewältigung des hohen Verkehrsaufkommens, der Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur, die Weiterentwicklung des starken Wirtschafts- und Tourismusstandortes sowie die Sicherung einer hochwertigen Gesundheits- und Pflegeversorgung in der Peripherie. Für die Bürgermeister und Interessenvertreter des Tals bietet der Termin eine wertvolle Gelegenheit, ihre drängendsten Themen ohne Umwege direkt an die Regierungsmitglieder heranzutragen.
Die Initiative, die Regierungssitzungen regelmäßig in die Südtiroler Bezirke auszulagern, ist ein klares Bekenntnis zu mehr Bürgernähe. Politische Entscheidungen sollen dadurch transparenter werden und noch zielgenauer auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Realitäten der einzelnen Talschaften abgestimmt werden. Im Anschluss an die formelle Sitzung ist ein Zusammentreffen mit den lokalen Medienvertretern geplant, bei dem über die gefassten Beschlüsse und die Ergebnisse der Gespräche informiert wird.
