Ab April gelten in Südtirol neue Ticketpreise für Bus und Bahn. Das Land passt die Tarife an die gestiegenen Betriebs- und Energiekosten an, um die Qualität des Angebots weiter auszubauen.

Wer ab dem 1. April mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol unterwegs ist, muss sich auf neue Fahrpreise einstellen. Die Landesregierung hat eine moderate Tarifanpassung für das gesamte Netz des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beschlossen. Betroffen sind sowohl Einzelfahrkarten als auch die verschiedenen Varianten des Südtirol Pass.
Als Hauptgründe für die Preisanpassung nennt das zuständige Mobilitätsressort die spürbar gestiegenen Betriebs-, Energie- und Instandhaltungskosten in den vergangenen Jahren. Um das dichte Netz an Bus-, Bahn- und Seilbahnverbindungen flächendeckend aufrechtzuerhalten, die Fahrzeugflotte weiter zu modernisieren und den Fahrgästen auch in Zukunft einen verlässlichen und qualitativ hochwertigen Service bieten zu können, sei dieser Schritt unumgänglich gewesen.
Trotz der Erhöhung betonen die Verantwortlichen, dass die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Vergleich zum privaten Auto finanziell äußerst attraktiv bleibt. Besonders Pendler und Vielfahrer, die den regulären Südtirol Pass nutzen, profitieren weiterhin von dem bewährten degressiven Tarifsystem: Je mehr Kilometer man zurücklegt, desto günstiger wird der Preis pro Fahrt. Auch die stark subventionierten Jahresabonnements für spezifische Nutzergruppen wie Schüler und Studierende (Abo+) sowie Senioren (Senioren Pass) bleiben als zentrale Säulen der sozialen und nachhaltigen Mobilität erhalten.
Die Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig über die aktualisierten Tarife zu informieren. Eine detaillierte und transparente Übersicht aller Preisänderungen für die einzelnen Ticketkategorien sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) sind ab sofort auf dem offiziellen Informationsportal sowie in der App von südtirolmobil abrufbar.
