Sonnenstrom für Bauernhöfe: Neues Fördergeld aus Rom

Das italienische Landwirtschaftsministerium hat einen neuen Millionen-Fördertopf geöffnet. Landwirtschaftliche Betriebe können nun Gelder aus dem Wiederaufbauplan (PNRR) beantragen, um Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern zu installieren.

A rooftop covered with solar panels, overlooking a picturesque landscape of mountains and a small town with residential buildings.
Foto: LPA/Manuela Tessaro

Die eigenen Stall- und Wirtschaftsgebäude für die Stromproduktion nutzen: Für viele Landwirte ist das längst ein logischer Schritt in Richtung Eigenversorgung und Klimaschutz. Oft scheitert das Vorhaben aber an den hohen anfänglichen Investitionskosten. Genau hier hakt nun ein neuer Förderaufruf des italienischen Landwirtschaftsministeriums (Masaf) ein.

Über den nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (kurz PNRR) fließen frische Gelder direkt in die Landwirtschaft. Stolze 789 Millionen Euro liegen im Fördertopf der Maßnahme, die passenderweise den Titel „Parco Agrisolare“ trägt. Das Ziel dahinter ist recht simpel: Landwirtschaftliche Betriebe sollen finanziell unter die Arme gegriffen werden, wenn sie ihre Dächer mit Photovoltaikanlagen nachrüsten.

Damit können Bäuerinnen und Bauern nicht nur ihre eigenen Energiekosten deutlich senken, sondern auch einen handfesten Beitrag zur Energiewende leisten. Wer sich für die Beiträge interessiert, kann ab sofort die entsprechenden Hebel in Bewegung setzen. Die konkreten Richtlinien, alle notwendigen Dokumente für den Aufruf sowie die genauen Details zur Antragstellung sind bereits online.

Detaillierte Infos und die Formulare finden sich auf dem Webportal des staatlichen Energie-Dienstleisters GSE (www.gse.it) sowie direkt auf der Internetseite des Ministeriums unter dem Schlagwort „Facility Parco Agrisolare (M2C1-I4)“.

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