Traditionelles Saisonfinale im Schnee: Das Jochgrimm rüstet sich für den 2horn Downhill Cup

Bei der 18. Ausgabe des Abfahrtsklassikers bringt der Skiclub Auer aktive Weltcup-Profis und ambitionierte Hobby-Skifahrer auf der Schwarzhorn-Piste zusammen.

Wenn sich die Skisaison allmählich dem Ende zuneigt, steht im Skigebiet Jochgrimm traditionell noch einmal die Geschwindigkeit im Mittelpunkt. Am Samstag, den 11. April, findet auf der Schwarzhorn-Piste die 18. Auflage des „2horn Downhill Südtirol Cup“ statt. Das Rennen markiert für viele Teilnehmer den sportlichen und gesellschaftlichen Abschluss des Winters, bevor die Ausrüstung für die wärmeren Monate verstaut wird.

Das besondere Merkmal dieser Veranstaltung ist die Durchmischung des Teilnehmerfeldes. Der Wettbewerb, der im Hintergrund maßgeblich vom Einsatz der Ehrenamtlichen des Skiclubs Auer getragen wird, zieht nicht nur Hobbysportler an. Das Rennen bietet traditionell die Gelegenheit, sich auf derselben Piste und unter denselben Bedingungen mit aktiven und ehemaligen Athleten aus dem Skiweltcup zu messen. Im vergangenen Jahr trugen sich beispielsweise Größen wie Nicol Delago und Christof Innerhofer in die Siegerlisten ein.

Obwohl die Stoppuhr mitläuft, geht es für das Gros der Starter primär um das gemeinsame Erlebnis. Der Kurs auf dem Schwarzhorn ist bewusst so gewählt, dass er für unterschiedliche fahrerische Niveaus machbar bleibt. Dies spiegelt den Grundgedanken der Organisatoren wider: Die Leidenschaft für den Wintersport soll Menschen unterschiedlicher Leistungsklassen auf Augenhöhe zusammenbringen – von Routiniers bis hin zu passionierten Freizeitsportlern.

Der Startschuss für das Rennen fällt am Samstagmorgen um 9.00 Uhr. Die Sicherheit der Beteiligten bleibt dabei eine Grundvoraussetzung, weshalb für alle Starter ausnahmslos eine strikte Helmpflicht gilt.

Wie der Sport Menschen verbindet, zeigt sich auch im Reglement. Neben den klassischen Einzelkategorien, die nach Jahrgängen gestaffelt sind, gibt es eine spezielle Teamwertung. Für diese müssen sich Gruppen von jeweils fünf Personen formieren, wobei die Vorgabe gilt, dass mindestens eine Frau pro Team antreten muss. Diese Regelung fördert das gemeinsame Tüfteln an der Taktik und unterstreicht den freundschaftlichen, verbindenden Charakter des Saisonabschlusses auf dem Jochgrimm.