Ein harmonisches Zusammenleben mit Italien ist fraglich, solange die Südtiroler ständig mit Einschränkungen ihrer Autonomie aus Rom konfrontiert werden31 / 03 / 2025
Die Aussagen von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger beim Besuch des Südtiroler Landeshauptmannes Kompatscher in Wien sind blumig verlaufen, verkennen aber die Realität. Ein harmonisches Zusammenleben mit Italien ist fraglich, solange die Südtiroler ständig mit Einschränkungen ihrer Autonomie aus Rom konfrontiert werden. Die FPÖ kritisiert, dass im Regierungsprogramm nichts von einer aktiven Schutzmachtfunktion Österreichs gegenüber Italien zu erkennen ist. „Der beste Schutz für die Südtiroler wäre die österreichische Staatsbürgerschaft“, fordert die Freiheitliche Partei. Nur so wären ihre Rechte in einem fremden Staat geschützt und die Gefahr des Verlustes ihrer Sprache und Kultur vermindert. Es ist enttäuschend, dass die Ministerin nicht erklärt, wie sie sich für diese Forderung einsetzen will. Kofler betont, dass die neue österreichische Bundesregierung und die Tiroler Landesregierung sich aktiv für die Belange der Südtiroler einsetzen sollten und die Schutzmachtfunktion für die Autonomie mit Leben erfüllen müssen. „Die Südtirol-Politik Österreichs schläft. Trotz der wiederholten Aussagen der Regierung, dass Südtirol ein „Herzensanliegen“ sei, bleibt die Realität hinter diesen Worten zurück. Wo bleibt die aktive Rolle Österreichs als Schutzmacht für die Südtiroler Autonomie?“, fragt die Tiroler FPÖ-Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler.
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