Unterstützungsleistung für über 65-Jährige: Vereinbarung unterzeichnet25 / 09 / 2025

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Unterstützungsleistung für über 65-Jährige: Vereinbarung unterzeichnet25 / 09 / 2025

Unterstützungsleistung für über 65-Jährige: Vereinbarung unterzeichnet<span class="hitradio-master-datum">25 / 09 / 2025</span>

Land und NISF/INPS haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die es ermöglicht, im November Unterstützungsleistungen auszuzahlen. Diese dreijährige Vereinbarung regelt eine jährliche Unterstützung für ältere Menschen (über 65 Jahre) in Südtirol mit geringem Einkommen aus Renten der NISF/INPS oder anderen Quellen, die den ISEE-Schwellenwert von 20.000 Euro nicht überschreiten. Der jährliche Beitrag wird so berechnet, dass Anspruchsberechtigte über 1.000 Euro brutto pro Monat verfügen können. Um die Unterstützung zu erhalten, muss jährlich die ISEE-Erklärung abgegeben werden. Die Frist dafür läuft bis zum 30. September, um im November die Leistung in Anspruch nehmen zu können. Landeshauptmann Arno Kompatscher und INPS-Präsident Gabriele Fava unterzeichneten das Abkommen am 24. September. Kompatscher betonte, dass es sich nicht um eine Zusatzpension, sondern um eine Unterstützungsleistung handelt, die unbürokratisch mit NISF/INPS abgewickelt werden kann. Aufgrund der höheren Lebenshaltungskosten in Südtirol wurden die autonomen Zuständigkeiten genutzt, um diese Maßnahme zu ermöglichen. Es wird geschätzt, dass die bereitgestellten Mittel bei der ersten Anwendung nicht vollständig ausgeschöpft werden. Kompatscher unterstrich, dass das Ziel darin besteht, möglichst viele ältere Menschen zu unterstützen.

Im Abkommen werden sämtliche Details des Zugangs und der Auszahlung des Beitrages festgehalten. Die Auszahlung erfolgt unmittelbar über das NISF/INPS. Das Land Südtirol stellt für diese Unterstützungsleistung für den Dreijahreszeitraum 2025-27 jeweils 41 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. „Wir setzten mit der Unterschrift ein sichtbares Zeichen, dass wir uns für die soziale Absicherung der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Denn das Abkommen ist mehr als eine technische Vereinbarung, es ist die Basis für eine finanzielle Unterstützung für jene, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und dennoch nun Schwiergkeiten haben, über die Runden zu kommen“, sagte Soziallandesrätin Rosmarie Pamer, deren Ämter wesentlich an der Erarbeitung der Unterstützungsleistung mitgearbeitet haben. „Die hohen Lebenskosten, die Inflation und die damit einhergehende schwindende Kaufkraft erhöhen das Risiko der Altersarmut in Südtirol. Darauf reagieren wir mit einer konkreten Maßnahme. Die nun unterzeichnete Vereinbarung mit NISF/INPS ist ein Meilenstein: INPS stellt die eigenen Dienste und Informationen zur Verfügung, wir als Land stellen die Ressourcen dafür bereit und dies alles zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger“, ist Pamer überzeugt.

Auch INPS-Präsident Gabriele Fava ist vom gemeinsamen Vorhaben überzeugt: „Wir bewegen uns auf ein gemeinsames Ziel hin, nämlich ein neues Wohlfahrtsmodell, das den Wachstum und das Wohlbefinden im Fokus haben. Die Vereinbarung unterstreicht diesen Einsatz, die Zahlen bestätigen dessen Notwendigkeit. Es geht darum gemeinsam Ungleichheiten und Armut zu bekämpfen, gegen die hohen Lebenshaltungskosten anzugehen und die Selbständigkeit älterer Menschen zu unterstützen. Mit konkreten Maßnahmen, die gemeinsam mit lokalen Partnern ausgearbeitet werden, wollen wir das Sozialwesen stärken. Auch in den kommenden Jahren werden wir in diese Richtung weiterarbeiten, um das Fürsorgeinstitut effizient und zum Wohle der Bevölkerung weiterzuentwickeln“, hielt der INPS-Präsident fest.

Im Rahmen Unterzeichnung des Abkommens waren mehrere Führungskräfte des NISF/INPS nach Bozen gekommen. Die Leiterin der INPS-Zentraldirektion Maria Grazia Sampietro, Luisa Gnecchi (Mitglied im Verwaltungsrat der INPS) und INPS-Generaldirektorin Valeria Vittimberga nutzten die Gelegenheit, um sich über die lokalen sozialen Leistungen unter anderem mit Generalsekretär Eros Magnago, Ressortdirektorin Michela Morandini, der Direktorin der Abteilung Soziales Michela Trentini und mit dem Direktor der Agentur für Soziale und Wirtschaftliche Entwicklung Eugenio Bizzotto auszutauschen.

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