Lkw-Rekord am Brenner – Landesregierung schaut tatenlos zu13 / 11 / 2025

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Lkw-Rekord am Brenner – Landesregierung schaut tatenlos zu13 / 11 / 2025

Lkw-Rekord am Brenner – Landesregierung schaut tatenlos zu<span class="hitradio-master-datum">13 / 11 / 2025</span>
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Der Transitverkehr über den Brenner hat erneut einen traurigen Rekord erreicht. Trotz der Bauarbeiten an der Lueg-Brücke in Nord-Tirol sind heuer bereits rund 40.000 Lastwagen mehr gezählt worden als im Vorjahr. Hochrechnungen zufolge werden es bis Jahresende etwa 2,4 Millionen Lkw sein – so viele wie noch nie.

Während der Pkw-Verkehr zurückgeht, wächst der Schwerverkehr ungebremst weiter. Über 40 Prozent des Lkw-Verkehrs über den nach wie vor billigsten Alpenübergang, den Brenner, ist dabei reiner Umwegverkehr. Durch eine Erhöhung der Lkw-Maut ließe sich ohne weitere Maßnahmen der Lkw-Verkehr massiv reduzieren.

Für die Süd-Tiroler Freiheit ist die aktuelle Entwicklung ein klarer Beweis dafür, dass alle bisherigen Maßnahmen wirkungslos geblieben sind. „Die Landesregierung schaut zu, wie Süd-Tirol unter der Transitlawine erstickt. Während im Bundesland Tirol längst klare Grenzen gezogen werden, lässt man hierzulande die Lkw einfach weiterhin ungehindert durchrollen“, kritisiert Landtagsabgeordneter Sven Knoll.

Die Bewegung erinnert daran, dass entlang der Brennerautobahn in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungsarbeiten anstehen. Ohne rechtzeitige Planung drohe eine Verkehrsbelastung, die nicht nur Anrainer und Umwelt, sondern auch die Wirtschaft massiv treffen werde.

„Es ist höchste Zeit, dass die Landesregierung endlich Druck auf Rom macht und echte Beschränkungen des Schwerverkehrs einfordert. Sonst werden wir bald nicht mehr vom Transit betroffen sein, sondern vom Transit überrollt“, warnt der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert entschlossenes Handeln der Verantwortlichen. Der Transitverkehr muss reduziert, die Bahn gestärkt und die Bevölkerung entlang der Brennerroute besser geschützt werden. Wer jetzt untätig bleibt, nimmt in Kauf, dass Süd-Tirol endgültig zum Transitkorridor Europas verkommt.

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