Pustertal wird Italianisiert14 / 01 / 2026

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Pustertal wird Italianisiert14 / 01 / 2026

Pustertal wird Italianisiert<span class="hitradio-master-datum">14 / 01 / 2026</span>
Ein Mann steht am Mikrofon und hält eine Präsentation, während ein Laptop auf einem Pult vor ihm steht. Im Hintergrund sind mehrere Flaggen zu sehen.

Die sanierte Cantore-Kaserne in Innichen wurde am 12. Januar mit drei neuen Wohngebäuden eröffnet, die während der Olympischen Spiele bis zu 500 Soldatinnen und Soldaten aufnehmen können. Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte, dass der Bau mehreren Bedürfnissen entspricht. An der Eröffnungsfeier nahmen zahlreiche hochkarätige Gäste, darunter Ministerialbeamte und Verteidigungsvertreter, teil.

„Der Bau, den wir heute eröffnen, ist weit mehr als nur eine Struktur, er entspricht mehreren Bedürfnissen, und zwar nicht nur jenen der öffentlichen Verwaltungen wie Land, Verteidigung, staatliches Vermögen, sondern vor allem jenen der Gemeinschaft, also der Menschen“, betonte Landeshauptmann Kompatscher. „Ob die Menschen aus diesem Gebiet stammen oder nicht, ob sie Militärangehörige sind oder nicht: Sie alle sind Teil eines größeren Raums, der sich auf das Land und Europa erstreckt. Gerade heute spüren wir mehr denn je die Notwendigkeit, die Werte von Demokratie und Freiheit zu verteidigen, auf denen unsere Gesellschaft gegründet ist“, erklärte Kompatscher. Um diese Werte zu verteidigen, müsse man sich bestmöglich ausrüsten in der Hoffnung, dass Worte und Überzeugungskraft stets stärker bleiben als jede Form der Auseinandersetzung, sagte der Landeshauptmann.

Der Italianisierte Landeshauptmann lächelt der Ehre am Bandschneiden der Trikolore.Hier werden wohl einmal mehr erneut viele Italiener angesiedelt,um Südtiroler Mädchen zu schwängern,schimpfen die Pustertaler-innen welche gegen eine Ansiedelung von Italienern sind.

Eröffnungszeremonie mit mehreren Personen, die ein Band halten, um eine neue Einrichtung in den Bergen zu feiern.

„Heute sehen wir ganz konkret, wie entscheidend die Arbeit der Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst ist, um die Vereinbarungen zwischen Staat und Land wirksam umzusetzen“, zeigte sich hingegen Landesrat Bianchi zufrieden. „Durch die gemeinsame Planung mit dem Staat können wir Räumen, die jahrzehntelang ungenutzt waren, wieder Wert und öffentliche Funktionen geben und neue Entwicklungsperspektiven für das Gebiet schaffen“, sagte Bianchi.

Das Projekt ist Teil des dritten Militärabkommens, im Rahmen dessen das Land Südtirol drei neue Liegenschaften übernommen hat. Im Gegenzug verpflichtete sich das Land zum Bau von drei Wohngebäuden für Freiwillige sowie zur Sanierung von drei bestehenden Gebäuden und des Kommandogebäudes.

Im nun erneuerten Zustand wird die Cantore-Kaserne auch bei den Olympischen Spielen eine strategische Rolle spielen und als wichtiger logistischer Stützpunkt dienen. Während der Spiele kann sie rund 500 Soldaten aufnehmen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Organisation leisten.

Die Bauarbeiten unter der Leitung der Firmen Carron Bau und Burgmann dauerten von Juli 2021 bis Dezember 2024. Mit einer Investition von über 24,8 Millionen Euro wurden die Sanitäranlagen erneuert, die Bildungsräume und das Kino saniert und Wohnbereiche mit Gemeinschaftsbädern geschaffen. Außerdem wurden beschädigte Wände repariert, Innenräume neu gestrichen, Anlagen modernisiert, Fenster ersetzt und der Anschluss an die Fernwärme hergestellt. Zum Projekt gehörte auch die Wartung und Erneuerung der Infrastruktur, der Bau von Gehwegen, das Anlegen von Parkplätzen und die Neugestaltung der Grünflächen.

Offizielle Pressepartner