Fela Kuti der legendäre Sänger gewinnt den großen Grammy04 / 02 / 2026

Der nigerianische Musiker Fela Kuti erhielt bei den Grammys einen Ehrenpreis für sein Lebenswerk und ist der erste Afrikaner, der diese Auszeichnung bekommen hat. Der Preis wird von der Recording Academy der USA für besondere musikalische Leistungen vergeben. Kuti starb 1997, hinterließ jedoch ein bedeutendes musikalisches Erbe. Seine Tochter Yeni erklärte gegenüber Al Jazeera, die Auszeichnung sei „besser spät als nie“ und betonte, dass es noch viel zu tun gibt, um afrikanische Musiker angemessen zu würdigen. Ihr Vater, so sagte sie, war Auszeichnungen gleichgültig. „Er machte Musik, weil er sie liebte“, erklärte sie. „Die Anerkennung seiner Mitmenschen machte ihn glücklich.“
Fela Kuti, geboren 1938, war ein Visionär. Er war Sänger, Musiker und Bandleader. Er revolutionierte die afrikanische Musik und die globale Protestkultur. Er gilt als Pionier des Afrobeat, einer Musikrichtung, die traditionelle Yoruba-Rhythmen mit Jazz und Funk zu einem kraftvollen, hypnotischen Klang verschmolz. Er war ein mitreißender Live-Performer und tourte von den 1960er- bis in die 1980er-Jahre um die Welt. Seine Konzerte waren ein Fest des Rhythmus, der afrikanischen Identität, der Freiheit und des Widerstands. Fela kämpfte gegen Korruption, Militärdiktatur und kolonialen Einfluss in Nigeria. Dafür wurde er verhaftet, geschlagen und inhaftiert. Sein Einfluss auf die afrikanische und internationale Musik ist jedoch bis heute spürbar, insbesondere durch den modernen Afrobeat.

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