Anliegen der Arbeitsinvaliden im Fokus17 / 02 / 2026

Der Landeshauptmann Südtirols und Soziallandesrätin Pamer haben Unterstützung zugesichert – in Südtirol gibt es viele Arbeitsunfälle. Die ANMIL arbeitet daran, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen und Menschen, die Unfälle hatten oder an Berufskrankheiten leiden, zu beraten und zu unterstützen. Carla Bigarello und Johann Majr informierten bei einem Treffen mit dem Landeshauptmann und der Soziallandesrätin über wichtige Anliegen des Vereins. Im Gespräch ging es um den Zugang zu Betroffenen, die Vernetzung mit öffentlichen Stellen und Maßnahmen zur Prävention. Der Landeshauptmann betonte, dass die öffentliche Hand nach einem Unfall schnell handeln muss: „Wir wollen die Vereinigung besser unterstützen, um den Betroffenen sofortige Hilfe zu bieten. Menschen, die einen Arbeitsunfall hatten, benötigen schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Gemeinsam mit der ANMIL möchten wir die Hilfen verbessern und die Prävention stärken.“
Die ANMIL ist in Südtirol mit sieben Vorstandsmitgliedern organisiert und zählt landesweit rund 2100 Mitglieder. Für Soziallandesrätin Pamer war der Austausch eine wichtige Möglichkeit, die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen zu überprüfen: „Jeder Arbeitsunfall ist ein Unfall zu viel. Und jeder bleibende gesundheitliche Schaden sollte bestmöglich vermieden werden. Doch wenn es dazu kommt, muss sichergestellt sein, dass der Alltag mit finanziellen und sozialen Leistungen von öffentlicher Seite unterstützt wird.“
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