Olang- CallBus-Dienst findet auch bei anderen Gemeinden Anklang07 / 03 / 2026
Politische Vertreter aus Bozen und Jenesien besichtigen das Pilotprojekt: Seit November 2025 gibt es in Olang ein flexibles Rufbus-System. Olang ist die erste Gemeinde, die den bedarfsgesteuerten Dienst CallBus anbietet. Das Angebot steht Einwohnerinnen, Einwohnern und Gästen zur Verfügung und kann online gebucht werden. Nun haben auch andere Gemeindevertreter Interesse gezeigt und besuchen Olang.
Im Rahmen des Projekts MaaS4Italy wurde eine neue On-Demand‑Software entwickelt und finanziert, die Transportanfragen bündelt, damit Personen mit ähnlichen Routen gemeinsam befördert werden können. Der sogenannte CallBus in Olang ist – nach einem ersten Testlauf in Meran – jenes Pilotprojekt, mit dem ein nachfrageorientiertes Mobilitätsangebot in Südtirol dauerhaft eingesetzt wird.
„Mit diesem Angebot zeigen wir, wie moderne und benutzerfreundliche Mobilität der Zukunft aussehen kann. Ziel ist es, den Menschen flexible Lösungen zu bieten, die den Alltag deutlich erleichtern“, erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
Am 4. März besuchten Bozner Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser und der Bürgermeister von Jenesien Paul Romen das Pilotprojekt CallBus in Olang, das bereits 11.000 Fahrten verzeichnete. Dieses Projekt reduziert den innerörtlichen Verkehr und fördert nachhaltige Mobilität, was die Lebensqualität während der Tourismussaison verbessert. Beide Bürgermeister äußerten Interesse an einem ähnlichen Dienst für Bozen, insbesondere nachts. Die Buchung erfolgt über eine App, wobei ein elektrisches und emissionsfreies Fahrzeug genutzt wird. Der Anbieter verbindet bis zu 100 Haltestellen mit 9-Sitzer-Bussen und ist in der Hochsaison von 7.30 bis 22 Uhr innerhalb von 15 Minuten verfügbar.
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