In Bregenz wird ein Bericht zur Präsenz von Wolf und Bär sowie zu deren Auswirkungen auf die alpine Landwirtschaft erstellt. Fachleute, darunter Davide Righetti und Martin Stadler vom Amt für Wildtiermanagement in Südtirol, nahmen an dem Treffen teil, das vom Vorsitzland Vorarlberg organisiert wurde. Bereits 2022 verabschiedeten die Regierungschefs der Arge Alp eine Resolution zum Wolfsmanagement, die enge Zusammenarbeit beim Monitoring und Datenaustausch vorsieht. 2025 wurde diese auch auf Bären ausgeweitet. Die Expertinnen und Experten diskutierten die Populationen großer Beutegreifer und tauschten Informationen über genetisches Monitoring und Daten aus. Sie einigten sich darauf, welche Daten zwischen den Arge-Alp-Mitgliedsländern ausgetauscht werden sollen, einschließlich Informationen zu Todesursachen von Wölfen und zu Schäden durch Bären. Diese umfassenden Daten sollen ein wissenschaftlich fundiertes Monitoring von Wolf und Bär im Alpenraum ermöglichen und die Verwaltung im Management dieser Tiere unterstützen.
