Kleine Schwimmbäder nicht durch Überregeln gefährden

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher fordert bei der Konferenz der Regionen in Rom Augenmaß beim geplanten staatlichen Gesetz zur Sicherheit in Schwimmbädern. Der Betrieb kleinerer Anlagen dürfe nicht durch zu strenge Auflagen gefährdet werden.

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am 18. März im Rahmen der Konferenz der Regionen und autonomen Provinzen Stellung zu einem neuen Gesetzentwurf der italienischen Regierung bezogen. Dieser sieht strengere Vorgaben für die Sicherheit in Schwimmbädern vor.

Kompatscher betonte in seiner Stellungnahme, dass Initiativen zur Erhöhung der Sicherheit von Badegästen grundsätzlich zu begrüßen seien. Gleichzeitig warnte er jedoch vor einer unverhältnismäßigen Überregulierung: Die Sicherheit sei wichtig, übermäßige Vorschriften dürften aber nicht dazu führen, dass die Tätigkeit beziehungsweise der Betrieb von Schwimmbädern de facto unmöglich gemacht wird.

Der Landeshauptmann plädierte daher eindringlich für eine ausgewogene und praxisnahe Regelung. Eine solche müsse einerseits den Schutz der Besucherinnen und Besucher angemessen gewährleisten, andererseits aber auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit und das Überleben von kleinen Schwimmbädern sichern.