Von Dellemann macht Druck: Arbeiten im Alter endlich lohnend gestalten09 / 05 / 2026

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Von Dellemann macht Druck: Arbeiten im Alter endlich lohnend gestalten09 / 05 / 2026

Von Dellemann macht Druck: Arbeiten im Alter endlich lohnend gestalten<span class="aero-title-date">09 / 05 / 2026</span>

Die Generation 60+ fordert ein Umdenken in der Arbeits- und Steuerpolitik: Wer über das gesetzliche Pensionsalter hinaus arbeiten möchte, soll davon profitieren – und nicht benachteiligt werden. Für Otto von Dellemann, Vorsitzender der Generation 60+ ist klar: „Es kann nicht sein, dass Engagement im Alter durch steuerliche Nachteile ausgebremst wird. Arbeit muss sich lohnen – in jedem Lebensabschnitt.“

Aktuell erleben viele ältere Erwerbstätige genau das Gegenteil: Zusätzliche Einkommen führen häufig zu einer höheren Steuerbelastung und mindern so den finanziellen Anreiz, weiter beruflich aktiv zu bleiben. „Das schreckt ab und ist kontraproduktiv – sowohl für die Betroffenen als auch für die gesamte Wirtschaft“, so von Dellemann.
Die Generation 60+ sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert konkrete Reformen. Im Mittelpunkt stehen eine faire Besteuerung von Pension und Erwerbseinkommen, geringere Abgaben sowie gezielte Anreizmodelle für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ziel ist es, die Entscheidung für ein längeres Arbeitsleben bewusst zu erleichtern.
Denn das Potenzial ist groß: Wer länger arbeitet, stärkt nicht nur die eigene finanzielle Situation, sondern trägt auch dazu bei, das Sozialsystem zu stabilisieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Unternehmen wiederum profitieren von Erfahrung, Know-how und Kontinuität.

Positiv bewertet wird daher der genehmigte Begehrensantrag „Anreize für längeres Arbeiten im Alter schaffen“. Die Generation 60+, bedankt sich ganz herzlich für den Einsatz und die große Sensibilität für das Thema von Seiten der Antragseinbringer Fraktionsvorsitzenden Harald Stauder und Landtagsabgeordneten Franz Locher. Für die Generation 60+ ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

„Jetzt braucht es Konsequenz“, fordert von Dellemann. „Da die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene geregelt werden, muss der Druck auf Rom erhöht werden.“ Gleichzeitig muss das Anliegen sowohl bei den Parlamentariern als auch in der Regionen Konferenz konsequent vorangetrieben und mit allen politischen Mitteln verfolgt werden.
Die Botschaft ist klar: Längeres Arbeiten darf kein Nachteil sein, sondern muss zur echten Chance werden – für die Menschen, die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt.

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