Hitzeschutz am Arbeitsplatz in Südtirol23 / 07 / 2026
Gewerkschaften fordern konkrete Maßnahmen für besseren Schutz
Die Sozialpartner in Südtirol sollen bis Frühling 2027 geeignete Maßnahmen zum Hitzeschutz erarbeiten. Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof droht mit Notverordnungen, falls dies nicht gelingt.
Die Gewerkschaften zeigen sich enttäuscht, dass das Land keine entsprechende Verfügung erlassen will. Sie fordern ein Dekret, das einen konkreten Schutz für die Gesundheit der Arbeitnehmer bedeuten würde.
Ein solches Dekret könnte Arbeit in den heißesten Tageszeiten vermeiden und einen klaren Rahmen für die Anwendung von Instrumenten wie Lohnausgleich bieten.
Die Gewerkschaften können die Gründe für den Widerstand gegenüber einer solchen Maßnahme nicht nachvollziehen und betonen, dass Südtirol ein entsprechendes Dekret benötigt, wie es in anderen Regionen Italiens bereits gibt.
Offizielle Pressepartner
