Kritik am Frauenabend im Lido: Salurns Bürgermeister und SVP weichen Bedenken aus25 / 07 / 2026

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Kritik am Frauenabend im Lido: Salurns Bürgermeister und SVP weichen Bedenken aus25 / 07 / 2026

Kritik am Frauenabend im Lido: Salurns Bürgermeister und SVP weichen Bedenken aus<span class="hitradio-master-datum">25 / 07 / 2026</span>

Reaktionen auf exklusive Badezeiten sorgen für weitere Debatten – Rechtfertigung statt klarer Kante?

Die SVP-Ortsgruppen Salurn und Buchholz/Gfrill sowie Bürgermeister Roland Lazzeri haben sich zu den umstrittenen Sonderöffnungszeiten im Lido Salurn geäußert. Statt sich jedoch klar zu den Werten der Leitkultur und einer konsequenten Anpassung von Zugewanderten zu bekennen, ziehen sich Politik und Gemeindeverwaltung auf die Position zurück, dass es sich lediglich um eine private Vereinbarung des Betreibers handle, die vom bestehenden Pachtvertrag gedeckt sei.

Obwohl betont wird, dass das Angebot theoretisch allen Frauen offenstehe und die normalen Öffnungszeiten nicht beeinträchtigt würden, bleibt in der Bevölkerung Unverständnis zurück. Kritiker bemängeln, dass sich die Gemeindeführung hinter juristischen Details versteckt, anstatt Haltung gegen die Bildung von Sonderstrukturen und Geschlechtertrennung zu beziehen. Eine echte Integration erfordere die Übernahme hiesiger Gepflogenheiten – inklusive des Verzichts auf Verhüllung –, anstatt über Sonderregeln Wege der Abkapselung zu dulden.

Bürgermeister Lazzeri und die örtliche SVP verurteilen zwar unsachliche Kommentare im Netz und versichern, die Sorgen der Dorfgemeinschaft ernst zu nehmen. Dennoch wirft ihr Kurs Fragen auf: Wenn eine Gemeinde Initiativen für das Zusammenleben unterstützen will, sollte sie dann nicht ein klares Zeichen für gemeinsame Werte setzen, statt Sonderwege gewähren zu lassen?

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