Schwimmstunde für Frauen in Salurn sorgt für Kontroverse28 / 07 / 2026
Der Landesbeirat für Chancengleichheit der Frauen äußert Bedenken hinsichtlich der Debatte
Die Debatte um die für alle Frauen offene Schwimmstunde im Schwimmbad Salurn hat den Landesbeirat für Chancengleichheit der Frauen veranlasst, Stellung zu beziehen. Laut Beiratspräsidentin Ulrike Oberhammer und ihrer Stellvertreterin Nadia Mazzardis wird der Körper von Frauen immer wieder zum Gegenstand von Bewertungen und politischen Auseinandersetzungen gemacht.
Der Landesbeirat betont, dass die Gleichstellung und Selbstbestimmung von Frauen durch Inklusion, Dialog und schrittweise Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erreicht werden muss, und nicht durch Konfrontation oder Stigmatisierung. Für einige Frauen kann eine Schwimmstunde ausschließlich unter Frauen einen ersten Schritt darstellen, um ein abgeschottetes familiäres Umfeld zu verlassen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Die Geschichte zeigt, dass Frauen auch in unserer Gesellschaft ihre Freiheit Schritt für Schritt erkämpfen mussten. Der Landesbeirat fordert daher Maßnahmen, die die Autonomie, Teilhabe und Rechte aller Frauen stärken, unabhängig von ihrer Herkunft oder Kultur.
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