Krämpfe in luftiger Höhe: Boznerin fast in den Fanes gefangen01 / 09 / 2026
Eine 38-jährige Wanderin erleidet auf der Cengia Veronesi schwere Erschöpfung und Beinkrämpfe, Rettung per Hubschrauber gelingt
Am Sonntagnachmittag, den 31. August 2026, begab sich eine 38-jährige Boznerin mit ihrem Partner zu einer Wanderung auf die Südliche Fanisspitze bei Cortina d’Ampezzo. Auf dem Klettersteig Cengia Veronesi, der für seine steilen Passagen und exponierten Ausblicke bekannt ist, überkamen die beiden plötzlich starke Erschöpfung und heftige Beinkrämpfe. Die Frau war nicht mehr in der Lage, den Aufstieg fortzusetzen, und die Situation verschärfte sich, weil das Wetter klar, aber die Temperaturen in der Höhe schnell sanken.
Gegen 17.45 Uhr alarmierten die Wanderer den Rettungsdienst. Die Koordinaten wurden über das Mobilfunknetz übermittelt, woraufhin das Rettungsteam des SUEM aus Pieve di Cadore einen Hubschrauber losschickte. Die Einsatzkräfte erreichten die Cengia Veronesi nach kurzer Zeit und fanden das Paar etwa 30 Meter über dem Tal. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurde eine Bergung per Winde durchgeführt: Ein Rettungstechniker wurde abgeseilt, um die beiden Alpinisten zu sichern, und anschließend wurden sie in zwei separaten Windenbergungen in den Hubschrauber gehoben.
Im Hubschrauber wurden die beiden von Sanitätern versorgt. Die Untersuchungen ergaben, dass die Beschwerden ausschließlich durch die extreme Erschöpfung und die Krämpfe verursacht wurden; ein Krankenhausaufenthalt war nicht nötig. Nach der Stabilisierung wurden sie sicher zum Falzarego-Pass transportiert und dort abgesetzt. Der Vorfall erinnert daran, dass auch erfahrene Wanderer in alpinen Regionen auf ausreichende Vorbereitung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das richtige Tempo achten müssen, um gefährliche Situationen zu vermeiden.
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