Wohnortnahe Gesundheitsversorgung nach dem PNRR02 / 11 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

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Wohnortnahe Gesundheitsversorgung nach dem PNRR02 / 11 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi

Wohnortnahe Gesundheitsversorgung nach dem PNRR<span class="hitradio-master-datum">02 / 11 / 2026  |  HITRADIO SÜDTIROL Torggler Sigi</span>

Bei einer Fachtagung am 30. Oktober 2026 in Bruneck wurde die langfristige Stärkung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Südtirol thematisiert, insbesondere im Hinblick auf das Auslaufen des staatlichen PNRR. Fachleute aus verschiedenen Sektoren diskutierten den Umsetzungsstand der Gesundheitsreform, Erfahrungen mit neuen Versorgungsmodellen und die Fortführung der Veränderungen über 2026 hinaus. Die Veranstaltung wurde von Dr. Michael Mayr und Dr. Christian Kofler eröffnet und richtete sich an Mitarbeitende des Gesundheitssektors und verschiedene medizinische Fachkräfte.

Francesco Enrichens, Experte für das PNRR-Transparenzportal, präsentierte die Umsetzung der PNRR-Mission 6 und den aktuellen Stand der wohnortnahen Gesundheitsreform bis 2030. Dr. Johannes Ortler erläuterte die Fortschritte der Reform in Südtirol, während Dr. Michael Mayr und Dr.in Michela Morandini die Bedeutung der Kooperation zwischen Gesundheits- und Sozialwesen hervorhoben.

Rolle der Gemeinschaftshäuser
Die Tagung konzentrierte sich auf die Gemeinschaftshäuser und deren Bedeutung für die wohnortnahe Versorgung. Stefano Moscardini präsentierte Erfahrungen aus dem Gesundheitszentrum „La Rosa“ in Terricciola und zeigte, wie ein Gemeinschaftshaus organisiert werden kann. Dr. Michael Mayr und Dr.in Elisabeth Montel erörterten die Integration von Hausärztinnen und Hausärzten in die Gemeinschaftshäuser Südtirols sowie die praktische Umsetzung geplanter Modelle. Abschließend beleuchteten Dr.in Marianne Siller und Dr.in Christina Troi die Vision 2030 für die Gesundheitsversorgung in Südtirol.

„Mit der Umsetzung des PNRR hat Südtirol bereits wichtige Meilensteine in der Gesundheitsversorgung erreicht, darunter acht Gemeinschaftshäuser und die Pilotierung der 116117. Dr. Michael Mayr betont die Notwendigkeit, diesen Weg fortzusetzen und die neuen Strukturen gemeinsam weiterzuentwickeln, um die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.“

Dr. Christian Kofler betont die Herausforderung, neue Strukturen im Alltag zu integrieren, wobei die Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste entscheidend ist, um die Versorgung näher zu den Menschen zu bringen. Dr.in Marianne Siller hebt die Bedeutung der Vernetzung hervor und betont, dass wohnortnahe Gesundheitsversorgung den Menschen in den Mittelpunkt stellt, während die Mitarbeitenden der Gesundheitsberufe zentrale Rollen einnehmen, um eine koordinierte und kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten. Ziel ist es, diese Zusammenarbeit nachhaltig zu verankern.

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