Klimaschutz08 / 10 / 2025
Südtirols Beitrag zur Klimaneutralität steht im Mittelpunkt eines Veranstaltungsabends am 6. Oktober in Bruneck, mit weiteren Infoabenden in Sterzing, Schlanders und Meran. Nach dem Auftakt im Mai in Brixen setzt das Ressort für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz des Landes gemeinsam mit der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus die Veranstaltungsreihe “Klimaplan Südtirol 2040 – Lokal handeln, gemeinsam wirken” im Herbst fort. Am 6. Oktober konnten Interessierte im NOBIS in Bruneck mehr über den Klimaschutz erfahren. Peter Brunner, Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, stellte den „Klimaplan Südtirol 2040“ vor und erklärte die wichtigsten Strategien und Maßnahmen, um die Klimaziele zu erreichen.
Südtirol möchte bis 2040 klimaneutral sein, was bedeutet, dass wir nur so viele Treibhausgase ausstoßen dürfen, wie wir kompensieren können. Dazu müssen alle Bereiche wie Energie, Mobilität und Landwirtschaft einbezogen werden, um die Emissionen zu senken, emissionsfreie Alternativen zu fördern und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. „Jeder kann und sollte an dieser Veränderung mitwirken“, sagte Landesrat Brunner. Stefanie Peintner, Stadträtin für Umwelt in Bruneck, fügte hinzu: „Mit diesem Infoabend endet unser erster Brunecker Klimamonat. Was wir lernen, ist wichtig: Jeder Beitrag zählt, egal wie klein er ist.“
Ulrich Santa, Direktor der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus, gab einen Überblick über den Stand der Dinge im Bereich Kommunale Klimapläne. Es folgten Best-Practice-Beispiele von KlimaGemeinden: Der Energymanager der Stadtgemeinde Meran, Oliver Irsara, ging näher auf das Energiemonitoring-Tool von Meran ein, während die Bürgermeisterin von Hafling, Sonja Plank, das Fußgängerprojekt „Kimm mit – Gemeinsam unterwegs in Hafling“ vorstellte.
Termine in Sterzing, Schlanders und Meran
Die weiteren Termine der Veranstaltungsreihe “Klimaplan Südtirol 2040 – Lokal handeln, gemeinsam wirken” sind am 19. November um 18 Uhr in Sterzing (Vigil-Raber-Saal), am 26. November um 18 Uhr in Schlanders (Bibliothek Schlandersburg) und am 13. Jänner um 19.30 Uhr in Meran (Bürgersaal). Sie richten sich an Bürger und Bürgerinnen, Vertretende der Gemeinden und politische Entscheidungsträger. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Infos: https://www.klimaland.bz/.
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