LandWIRtschaft 2030: Südtirol geht nachhaltigen Weg voraus09 / 08 / 2024

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LandWIRtschaft 2030: Südtirol geht nachhaltigen Weg voraus09 / 08 / 2024

Das Strategiepapier „LandWIRtschaft 2030: Südtirols nachhaltiger Weg“ stellt den gemeinsamen Kurs für die Zukunft der Landwirtschaft in der Region dar. Zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode ist die Steuerungsgruppe zu einer Sitzung zusammengekommen, um über die Umsetzung der darin festgelegten Ziele zu beraten.

Nachhaltige Strategien für die Landwirtschaft werden in großer Runde entwickelt und in kleineren Gruppen umgesetzt; die Steuerungsgruppe „LandWIRtschaft 2030: Südtirols nachhaltiger Weg“ hat heute (8. August) eine Standortbestimmung vorgenommen und vorausgeblickt. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Die Ausrichtung der Südtiroler Landwirtschaft auf soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit ist seit 2022 ein zentrales Ziel, das vom Landwirtschaftsressort und dem Südtiroler Bauernbund (SBB) maßgeblich vorangetrieben wird. Das Strategiepapier „LandWIRtschaft 2030: Südtirols nachhaltiger Weg“ ist dabei der gemeinsame Fahrplan, den alle landwirtschaftlichen Sektoren und assoziierten Organisationen unterstützen. Am 8. August traf sich die Steuerungsgruppe erstmals in dieser Amtsperiode, um die Fortschritte zu besprechen.

Landesrat Luis Walcher und Bauernbund-Landesobmann Daniel Gasser, die zum ersten Mal an diesem Treffen teilnahmen, betonten die Wichtigkeit proaktiver Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit. „Wir wollen nicht abwarten, bis uns Vorschriften auferlegt werden, sondern selbst aktiv werden“, erklärte Walcher. Das Strategiepapier enthält sechs Leitsätze und acht Leuchtturmprojekte, die bereits in der Umsetzung sind.

Ulrich Höllrigl, Direktor des Landesressorts für Land- und Forstwirtschaft und Tourismus, stellte die zentralen Ziele des Strategiepapiers erneut vor und betonte, dass die Landwirtschaft ein langfristiges Versprechen zur Erhaltung von Natur, Familien, Vielfalt und Werten für künftige Generationen abgibt. Zu den umgesetzten Leuchtturmprojekten gehören unter anderem Initiativen zur Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftssektoren, Maßnahmen im Wassermanagement, zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks und zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung.

Marianne Kuntz von der SBB-Stabsstelle Nachhaltigkeit informierte über den aktuellen Stand der Projekte, während Mitglieder der Steuerungsgruppe aus verschiedenen Sektoren ihre Perspektiven einbrachten. SBB-Landesobmann Gasser betonte die zentrale Rolle der Landwirtschaft bei der Lebensmittelproduktion und zeigte sich zuversichtlich, dass bis 2030 umsetzbare Ergebnisse für eine nachhaltige Entwicklung erreicht werden.

Die Steuerungsgruppe plant, sich auch in Zukunft regelmäßig zu treffen, um den Fortschritt der Projekte zu überwachen und weitere Maßnahmen zu koordinieren.

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