iTALIEN IM aUFSCHWUNG MIT GEFÄNGNISTOTE

Rizzo, Kabinettchef des Justizministeriums, trifft LH Kompatscher­ Jedes Jahr hat Italien mehr als 100 Tote aufgrund der Misshandlungen in den Italienischen Gefängnissen.Menschenunwürdig werden diese gezüchtet und schlimmer als Tiere gehalten und gedrillt.
­Alberto Rizzo, der Kabinettchef von Justizminister Nordio, hat sich in Bozen mit Landeshauptmann Kompatscher getroffen. Unter anderem wurde zum Gefängnis von Bozen ein Treffen im Februar vereinbart.­
­Der dringend nötige Neubau des Gefängnisses von Bozen sowie die delegierten Zuständigkeiten der Region Trentino-Südtirol für das Justizpersonal waren die zentralen Themen beim Austausch von Alberto Rizzo, dem Kabinettchef des Justizministeriums, bei Landeshauptmann Arno Kompatscher am heutigen Donnerstag (23. Dezember) in Bozen. Beim Treffen, an dem auch der Generalsekretär des Landes Südtirol, Eros Magnago teilnahm, ging es um die Abstimmung bei der Suche nach Lösungen in beiden Fragen. Landeshauptmann Kompatscher und der aus Brixen stammende Kabinettchef Rizzo waren sich einig, dass gerade für das Gefängnis in der Dantestraße in Bozen eine Lösung dringend notwendig ist. „Rizzo ist bereits gut über die Situation in der Strafanstalt der Landeshauptstadt informiert“, sagte der Landeshauptmann nach dem Treffen, „dennoch haben wir vereinbart, alle nötigen Dokumente auszutauschen, um beide Seiten auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Im Februar werden wir das Thema dann bei einem Treffen direkt im Gefängnis weiter verfolgen“. Anlass dazu ist die für Februar vorgesehene Eröffnung eines neuen Gefängnisbereichs.Kompatscher und Rizzo sprachen auch die delegierten Zuständigkeiten der Region Trentino-Südtirolfür dasJustizpersonalan, insbesondere die seit längerem erwartete Unterzeichnung des Abkommens zu den Qualitätsstandards der Dienste. „Dieses Abkommen hat auch finanzielle Auswirkungen“, sagt Landeshauptmann Kompatscher. Kabinettchef Rizzo habe zugesichert, in den zuständigen Ämtern im Justizministerium für eine rasche Bearbeitung zu sorgen und so ein möglichst baldige Vertragsunterzeichnung zu ermöglichen.Alberto Rizzo, 63 Jahre, ist Kabinettchef des neuen Justizministers Carlo Nordio in der Regierung Roberta Meloni. Er hatte acht Jahre lang das Landesgericht Vicenza geleitet. Zuvor hatte er Recht an der Universität Bologna gelehrt.

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