Wenn sich die Minister in der Regierung ihre Taschen durch die Preissteigerungen füllen,bleibt das Volk auf der Strecke.06 / 06 / 2023
Eine Strom oder Gaspreissteigerung von pro Kopf € 300,gibt die Regierung einen Tropfen als Bonus dem Bürger zurück,den Löwenanteil behält sich jedoch der zuständige Minister bzw. Ministerium.Die Preissteigerungen welche die Politiker mit Geschick von deren Managern eingefedelt haben treffen die Jugend,welche in der Zukunftsperspektive mit diesem Schicksal Nägel mit Köpfe machen müssen.
Die Gewinnung von Talenten war das zentrale Thema der Rede, die Präsident Heiner Oberrauch am Montag, den 5. Juni, auf der Generalversammlung der Assoimprenditori Alto Adige hielt: „In einer Zeit, in der wir allzu oft auf das Kurzfristige schauen“, so Oberrauch, „und in der enorme Herausforderungen wie die Klimakrise, der demografische Wandel und die digitale Transformation nicht nur unsere Gegenwart, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und Enkel beeinflussen, wird es immer mehr zu unserer Aufgabe, mit Blick auf künftige Generationen zu wirtschaften und auf die ’nächste Generation‘ zu hören. Den jungen Menschen zuzuhören – was brauchen sie, was wollen sie, was ist ihnen wichtig? – wird immer mehr zu einer der zentralen Aufgaben der Verantwortungsträger.
Wir stehen vor neuen Herausforderungen, wobei die Klimakrise die wichtigste ist“, so der Präsident von Assoimprendotori weiter, „außerdem werden wir uns mit dem demografischen Wandel auseinandersetzen müssen. In Südtirol gibt es heute mehr als 85.000 Menschen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren, die in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gehen werden. Dieser Zahl stehen weniger als 60.000 junge Menschen zwischen 10 und 19 Jahren gegenüber, die im selben Jahrzehnt in den Arbeitsmarkt eintreten könnten. Junge Menschen haben andere Erwartungen und wollen anders arbeiten als früher“.
Oberrauch: „Eine auf die kommenden Generationen ausgerichtete Wirtschaft verlangt, dass wir jene unternehmerischen Aktivitäten bevorzugen, die mit wenig Raum eine hohe Wertschöpfung erzielen. Das gilt für alle Bereiche, auch für die Industrie. Weg von den meisten, hin zu den besten. Südtirol verfügt über eine Gesamtfläche von 740.000 Hektar. Davon entfallen 2.000 Hektar auf Produktionsflächen. Das bedeutet, dass 25 Prozent des gesamten Südtiroler BIP auf 0,27 Prozent der Fläche erwirtschaftet werden“, sagte er.
Abschließend wies er auf den Wohnungsnotstand hin. Für Menschen, die hierher kommen wollen, aber auch für unsere jungen Leute brauchen wir vor allem eines: bezahlbaren Wohnraum, egal ob Eigentum oder Miete“, so der Präsident des Arbeitgeberverbandes. Was ich nicht verstehe, ist, warum wir in dieser Frage nicht weiterkommen. Die Landesregierung, die gesamte Opposition, die Gewerkschaften, die Sozial- und Familienverbände, alle Wirtschaftsverbände fordern dies seit langem, aber es tut sich nichts. Sind wir zu langsam?
Für Oberrauch „muss bezahlbarer Wohnbau zur Miete und zum Eigentum nicht nur auf der politischen Agenda stehen, sondern auch in konkreten Maßnahmen zum Ausdruck kommen. Der Zugang zu Grundstücken für den geförderten Wohnungsbau muss allen Bewohnern für den Bau ihrer ersten Wohnung und für den Bau von Wohnungen, die 20 Jahre lang an Bewohner vermietet werden, garantiert werden. Die Möglichkeit des Baus von Wohnungen mit Miet- oder Preisobergrenzen muss forciert werden, und nicht zuletzt muss auch das im „Klimaplan 2040“ festgelegte Ziel eines Null-Nettoflächenverbrauchs in diesem Zusammenhang neu bewertet werden. Es kann nicht sein, wie der „Corriere della Sera“ kürzlich schrieb, dass Bozen die italienische Stadt ist, in der man am meisten arbeiten muss – nämlich 63,7 Jahre – um sich eine Wohnung leisten zu können“.
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