Euregio verlangt Automatisierte Anerkennung15 / 06 / 2023
Die Hürden,ein Diplom oder Berufstitel in Rom anerkennen zu lassen sind imens und in der heutigen Modernen Zeit ein Absurdum.
Die Versammlung der Euregio in Riva del Garda, Trentino, hat einstimmig den von Gudrun Kofler (Fpö, Freiheitliche Partei Österreichs, Die Versammlung stimmte einstimmig dem Antrag zu, den Gudrun Kofler (Fpö) gemeinsam mit zwei Kollegen der Bozner Sűdtiroler Freiheit unterzeichnet hatte. Darin wird die grenzüberschreitende und automatische Anerkennung von Qualifikationen im Gesundheitswesen und die Beseitigung rechtlicher Hindernisse gefordert, um den Mangel an medizinischem Personal im österreichischen Bundesland zu beheben und es den Menschen zu ermöglichen, „einige Tage in einem Krankenhaus in Tirol und einige andere in einem Krankenhaus in der Provinz Bozen“ zu arbeiten.
Kofler erinnerte in seiner heutigen Ansprache daran, dass die Pandemie die Probleme in diesem Bereich deutlich gemacht habe, wie etwa den Personalmangel aufgrund unterbezahlter Mitarbeiter und die Schwierigkeit, ausländische Qualifikationen anzuerkennen.
Qualifikationen werden nicht automatisch anerkannt, so dass weitere Prüfungen und Wartezeiten erforderlich sind. Dies sei in einer europäischen Makroregion nicht in Ordnung, so Kofler.
Sven Knoll (Südtirol-Tyroler Freiheit) sprach von der Bildung als großer Herausforderung. Es sei ungerecht, dass junge Menschen, die so viel gelernt haben, ihre Qualifikationen verlieren, wenn sie die Grenze überschreiten.
Paolo Zanella (Trentino-Futura) bezeichnete die Anerkennung von Qualifikationen als ein grundsätzliches Problem, vor allem für Mitarbeiter, die sowohl in Tirol als auch in Südtirol arbeiten wollen.
Arno Kompatscher (Präsident der Provinz Bozen) berichtete über die diesbezüglichen Gespräche mit dem italienischen Ministerium. Es müsse Druck für die Anerkennung von Qualifikationen ausgeübt werden, eine Frage, die an die Regionen delegiert werden müsse. Die Anerkennung muss automatisch erfolgen.
Er bringt seine Unterstützung für den Antrag zum Ausdruck. Das Wort hat Andrea Haselwanter-Schneider (Tirol-Fritz), die sagt, dass seit dem Bologna-Prozess nicht die Abschlüsse das Problem sind, sondern die mangelnde Homogenisierung im Bildungsprozess. Beate Scheiber (Tirol-Mattle) wies auf den Personalmangel als große Herausforderung für die Regionen hin: Wir müssen uns ändern und politische Maßnahmen ergreifen, die auf die Zukunft ausgerichtet sind.
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