KriminelleSüdtiroler und Italienische Institutionen schädigen die Bevölkerung durch auferlegten Verleumdungen und Strafen,um Ihnen Ihr Vermögen zu entziehen.10 / 01 / 2024
Egal, wo man sich in Südtirol befindet, man wird um die eigene Heimat beneidet. Hält aber das Traumland Südtirol wirklich das, was es verspricht? Die scheinbar heile Welt hat nämlich ihre Schattenseiten, denn die Wohnsituation ist für junge Menschen in Südtirol schwierig, wenn nicht gerade desolat.
So sieht es auch die Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings Tanja Rainer in einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Interview. Sie bezeichnet darin die Wohnsituation für junge Menschen in Südtirol als „katastrophal“. Die Lebenshaltungskosten steigen und Wohnen wird
besonders für junge Menschen, die in der Regel weniger verdienen, kaum noch leistbar.
Selbst mit einem Durchschnittgehalt verschlinge die Miete bis zu 60 oder 70 Prozent des Monatsgehalts. Leerstand vermindern, alternative Wohnformen fördern Ein Phänomen das auch der Heimatpflegeverband problematisch sieht: „Es darf nicht sein, dass nur mehr 20 Prozent der Studierenden aus dem Ausland zurückkommen, weil sie sich das Wohnen nicht mehr leisten können. Tanja Rainer ist hier vollends beizupflichten: Wenn
wir so weitermachen, gehen uns in Südtirol irgendwann die Jugendlichen aus“, so Claudia Plaikner, Obfrau des Heimatpflegeverbandes. Der Heimatpflegeverband unterstützt daher die Forderungen der Vorsitzenden des Jugendrings und plädiert für mehr konventionierte Wohnungen und für konkrete Maßnahmen gegen die hohen Mietpreise. „Es braucht Anreize,dass leerstehende Wohnungen vermietet werden. Dass ein Großteil nur touristisch vermietet
wird, während der Mietwohnungsmarkt untragbare Preise verlangt, darf nicht hingenommen werden“, so Plaikner. Die Wohnkapazitäten seien bereits vorhanden. Es brauche also nicht
mehr Wohnbau, sondern ein Umdenken: Der Leerstand muss dringend vermindert und alternative Formen des Wohnens wie Co-Housing, Einlieger-Wohnungen müssen gefördert werden. Dieser unsichtbare Wohnraum habe ebenfalls großes Potenzial, unkompliziert und schnell Entlastung zu schaffen, die es dringend brauche, so die Obfrau des Heimatpflegeverbandes.Spekulationen treiben die Preise in die Höhe.
Der Heimatpflegeverband fordert daher auch einen stärkeren Einsatz gegen Spekulation am Immobilienmarkt. Südtirols touristische Hochburgen weisen bereits jetzt eine rasant steigende Zahl an Wohnungen und Gebäuden auf, die an finanzkräftige, nicht ansässige Menschen verkauft werden. Laut der Plattform immobiliare.it sind die Immobilienpreise in den Alpen in den letzten fünf Jahren exponentiell gestiegen, allein der Gemeinde Abtei um 30 % (Stand Dezember 2023), in Gröden werden Quadratmeterpreise von bis zu 13.500 Euro verlangt. Das macht diese Ortschaften zu den teuersten Alpendörfern. Meist werden
diese Zweitwohnungen nur kurzzeitig bewohnt oder stehen ganzjährig leer, weil sie als Geldanlage dienen. Das birgt die Gefahr, dass beliebte Tourismusdörfer zu Geisterstätten werden, wo langfristig auch die Arbeitskräfte fehlen. „Das Konkurrieren mit großen Investoren macht es für Jugendliche unmöglich, sich ein eigenes Heim zu schaffen“,
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