Römer wurden von Österreich zurückgedränkt aber hofieren in Südtirol17 / 01 / 2024

Darkmode
◄ Zurück zur Übersicht

Römer wurden von Österreich zurückgedränkt aber hofieren in Südtirol17 / 01 / 2024

Mit dieser 5-Parteien Koalition, inkl. 3 italienischer Parteien, bestehend aus Faschisten und Autonomiefeinden, hat LH Kompatscher das Land Südtirol an Italien verkauft und somit die Büchse der Pandora geöffnet. Dem schlechtesten italienischen Wahlergebnis aus dem Vorjahr folgen – entgegen dem Wählerwillen – 2 italienische Landesräte und andere Posten und Ämter für Italiener. Dies alles auch im Widerspruch zum Autonomiestatut und einem Gutachten des Südtiroler Verfassungsamtes, aus dem eindeutig hervorgeht, dass den italienischen -Wahlwerbern nur ein (1) Landesrat zustehen würde.

Kompatscher, der ja eigentlich nach zwei Legislaturperioden aus der Politik aussteigen wollte, ließ sich also – wie einstens der österreichische Minister Gruber von Degasperi – schandhaft über den Tisch ziehen.

Rom siegt über Südtirol

Grundlage dafür waren offenkundig die infamen Machtworte und Einflussnahme in Südtirol durch Regionen-Minister Roberto Calderoli (LEGA) sowie der Fratelli d’Italia und Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida, denen sich der Landeshauptmann letztendlich zu beugen hatte. Der Landeshauptmann hat es nun mit der Vorstellung dieser Regierungsmannschaft etwas geschafft, was er so eigentlich immer zu vermeiden suchte:

Die Aufwertung rechtsextremer, faschistischer, autonomiefeindlicher Parteien!

Es ist auch fatal anzunehmen, Kompatscher hätte diesen Schritt unternehmen müssen, um Autonomierechte bis 1992 von Rom nach Südtirol zurückholen zu können.

Es darf an eine Resolution des Schützenbundes aus dem Mai 1992 erinnert werden, aus der zu entnehmen ist, dass bereits im Jahr 1992 die Einschränkung der Autonomie durch Italien gegeben war. Es kann also nur darum gehen, selbstbewusst und selbstbestimmt im Sinne des Gutachten des Prof. Hallers Feststellungen zur Autonomie, den Zustand von 2024 herzustellen!

Es ist zu begrüßen, dass sich nicht alle Parteien des Südtiroler Landtages in eine Art Lähmung vor dieser unerfreulichen Situation verfallen, sondern die rechtliche Frage einer Zusammensetzung der künftigen Landesregierung vor Gericht bringen werden.

Darüber muss sich die Zivilgesellschaft Südtirols, vor allem der Schützenbund hinkünftig die Frage stellen, in welcher Form mit Faschisten und Autonomiefeinden zusammengearbeitet werden kann bzw. soll.

Offizielle Pressepartner