Birchabruck erhält Busbahnhof mit neuer Gestaltung.04 / 05 / 2024
Am 6. Mai werden die Arbeiten für den neuen Busbahnhof in Birchabruck offiziell übergeben. Damit soll laut Landesrat Alfreider das Umsteigen auf den Bus erleichtert und die Sicherheit erhöht werden.
Der bestehende Busbahnhof in Brichabruck wird umgestaltet, um den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht zu werden. Laut Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider ist der neue Busbahnhof in Birchabruck ein weiterer Schritt für einen besseren Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel gemäß den Vorgaben des Südtirolplans für die Mobilität von morgen. Die Verkehrssicherheit soll ebenfalls verbessert werden. Alfreider bedankt sich bei der Gemeinde Deutschhofen für die Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung des Konzepts, das auf die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen im Eggental abgestimmt ist. Bürgermeister Bernhard Daum freut sich ebenfalls über den Baubeginn und betont die Bedeutung des Projekts für die Sicherheit der Pendler und Schüler im Eggental.
Um den neuen Busbahnhof optimal nutzbar zu machen, wird der angrenzende Parkplatz erweitert. Dafür ist eine bergseitige Verschiebung der Staatsstraße notwendig. Mit der Parkplatzerweiterung wird auch der bestehende Gehsteig in Richtung Deutschnofen verlängert und durch Leitplanken von der Fahrbahn abgegrenzt. „Wir haben Fahrbahnteiler eingeplant, um Überholmanöver zu verhindern und die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen“, erklärt der Projektverantwortliche des Landesamts für Straßenbau Mitte-Süd, Norberto Antonioni. Außerdem wird die Straße im Bereich der Bushaltestelle begradigt, wofür eine neue bergseitige Stützmauer gebaut wird. Zudem werden Steinschlagbarrieren angebracht und Murgangbecken oberhalb der Staatsstraße angelegt. Verbessert werden auch die Fahrbahnentwässerung und die Beschilderung.
Investitionen von rund zwei Millionen Euro
Die Arbeiten wurden an die Firma Brunner und Leiter vergeben. Für die Abwicklung der Bauarbeiten, geleitet von Simon Neulichedl, sind 240 Kalendertage vorgesehen. Die genehmigten Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, wovon 1,9 Millionen Euro vom Land und 100.000 Euro von der Gemeinde getragen werden.
Infos zur Verkehrsabwicklung während der Bauphase
Zeitweilig werden die bisherigen Busparkplätze während der Arbeiten anders positioniert. Dafür haben sich das Landesamt für Infrastrukturen und nachhaltige Mobilität und die Linienbetreiber abgestimmt. Zudem wurde mit dem Auftragnehmer und dem Straßendienst Bozen-Unterland vereinbart, dass die notwendige Ampelregelung auf eine möglichst kurze Zeit verringert wird. Die Verkehrssituation wird wöchentlich begutachtet, um die Unannehmlichkeiten durch die Bauarbeiten möglichst gering zu halten.
Offizielle Pressepartner
