Ausbildung für Bevölkerungsschutz: 14 neue Berufsfeuerwehrleute ausgebildet10 / 05 / 2024

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Ausbildung für Bevölkerungsschutz: 14 neue Berufsfeuerwehrleute ausgebildet10 / 05 / 2024

In dieser Woche steht die Bekämpfung von Waldbränden auf dem Ausbildungsprogramm des Ausbildungskurses für Feuerwehrmänner und -frauen bei der Berufsfeuerwehr.

Waldbrandlöschübung mit Hubschrauber: Berufsfeuerwehr und Landesforstkorps nehmen mit den Teilnehmern und der Teilnehmerin am Ausbildungskurs den Löschhubschrauber in Augenschein. (Foto: LPA/Maja Clara)

Der Löschhubschrauber entnimmt Wasser aus der Etsch und befördert die mobilen Speicherbecken zur Zwischenlagerung: Beim Training zur Bekämpfung eines simulierten Waldbrandes, sowohl vom Boden als auch aus der Luft, zeigen alle Teilnehmer großen Einsatz.

Nach neun Monaten Ausbildung steht der Abschluss des elften Ausbildungskurses für Feuerwehrmänner und -frauen kurz bevor. Nach bestandener Prüfung können 13 Anwärter für den Beruf des Feuerwehrmanns und eine Anwärterin für den Beruf der Feuerwehrfrau ihren Dienst bei der Berufsfeuerwehr in Bozen antreten. Landeshauptmann und Landesrat für Bevölkerungsschutz Arno Kompatscher sowie Landesrat für Forstwirtschaft Luis Walcher besuchten heute (9. Mai) die Übung auf dem Kaiserberg in der Nähe von Schloss Sigmundskron in Bozen, zusammen mit dem Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger. Erstmals wurden heute Flugobjekte durch eigens geschultes Personal über Funkverbindung eingewiesen.

Kompatscher betonte, dass Feuerwehrleute einen Beruf ausüben, der zugleich eine Berufung ist. Es sei ihre Aufgabe, sich bei Rettungseinsätzen für das Wohl und den Schutz der Bevölkerung einzusetzen. Er dankte den Kursteilnehmern für ihre wertvolle Arbeit und lobte ihre intensive Ausbildung.

Die heutige Übung diente der Vorbereitung auf die kommende Waldbrand-Saison und zeigte die Zusammenarbeit zwischen dem Landesforstkorps und der Berufsfeuerwehr bei der Waldbrandbekämpfung. Im Vorjahr wurden 33 Wald- und Buschbrände verzeichnet, die insgesamt 28,4 Hektar Waldfläche betroffen haben, berichtete der Direktor des Forstinspektorats Bozen 1, Rainer Ploner. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr- und Forstmannschaften konnte die durchschnittliche Brandfläche pro Ereignis auf 0,87 Hektar begrenzt werden. Die erste halbe Stunde nach dem Ausbruch eines Waldbrandes ist entscheidend, da er in diesem Zeitrahmen noch eingedämmt werden kann; danach kann es Tage dauern, bis er gelöscht werden kann, da er sich ausbreitet.

Ausbildung mit Theorie und Praxis kombiniert

Der Ausbildungskurs ist ein Teil eines umfassenden Ausbildungswettbewerbs: Seit September und bis zum 7. Juni werden 13 Anwärter für den Beruf des Feuerwehrmanns und eine Anwärterin für den Beruf der Feuerwehrfrau in Theorie und Praxis ausgebildet, wie Kursleiter Brandinspektor Felix Reggiani erläutert. Neben der Brandbekämpfung, einschließlich der Flughafenbrandbekämpfung, und der technischen Hilfeleistung stehen auch Einsätze bei Verkehrsunfällen, Industrieunfällen und mit Gefahrengut auf dem Stundenplan, sowie sanitäre Rettung und Erste Hilfe. Alle Teilnehmer absolvieren zudem eine 100-stündige Ausbildung zum Bademeister bzw. zur Bademeisterin und werden anschließend für die Fließwasserrettung ausgebildet. Auch Höhenrettung und Absturzsicherung sind Teil des Programms. Darüber hinaus umfasst die Ausbildung einen umfangreichen theoretischen Teil, der Kenntnisse in Chemie, Physik und Bauwesen sowie die gesetzlichen Grundlagen des Feuerwehrdienstes und der Gerichtspolizei vermittelt. Im Laufe der Ausbildung werden auch die verschiedenen Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr sowie die Einsatzschemen und -prozeduren vorgestellt, da jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau bei jedem Einsatz spezifische Funktionen zu erfüllen hat. Einige Unterrichtseinheiten finden auch an der staatlichen Feuerwehrschule in Rom und bei der Berufsfeuerwehr München statt.

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