Mehr Einfluss für die Industrie31 / 05 / 2024

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Mehr Einfluss für die Industrie31 / 05 / 2024

In den nächsten 10 Jahren,werden wir 85.000 potenzielle Mitarbeiter verlieren und nur 55.000 werden zu unseren Mitarbeitern gehören. Das ist ein Verlust von 30.000 Menschen, ich wiederhole: 30.000. Wir alle müssen mit weniger Leuten auskommen, auch die Landesverwaltung.So das Fazit von Oberrauch.
In Südtirol leben derzeit mehr als 50.000 Ausländer.
Nur einer von 50 Ausländern ist ein Flüchtling. Wir sind auch gefordert, diese Flüchtlinge zu betreuen und wir brauchen sie, um unsere Leistungen weiterhin zu gewährleisten. Wir werden aber vor allem qualifizierte Zuwanderung brauchen. Wir müssen versuchen, die Südtiroler und Südtirolerinnen, die im Ausland sind, zurückzuholen und qualifizierte Talente von außerhalb in unser Bundesland zu holen,so Heiner Oberrauch weiter.
Das wird uns nur gelingen, wenn wir Südtirol zu einem attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum machen“, betonte der Präsident der Confindustria Alto Adige. „Wir sind ein Beispiel für Integration: In unseren Betrieben arbeiten Menschen aus Dutzenden von Ländern. Vor allem aber erwirtschaften unsere Unternehmen Wohlstand und Steuereinnahmen, die zur Sicherung unserer sozialen Dienste, des Gesundheits- und des Bildungswesens verwendet werden. Ich habe den Eindruck, dass dies gegenwärtig zu oft vergessen wird“. Oberrauch schloss mit der Hoffnung, dass „die neue Landesregierung im Interesse unseres gesamten Bundeslandes mehr Wertschätzung für die Wirtschaft zeigen wird“.

Die Integration und Innovation stärken die Zukunft“, so das Motto des Präsidenten des Südtiroler Wirtschaftsverbands Confindustria, Heiner Oberrauch, anlässlich der Generalversammlung in Bozen. In seiner Ansprache an den Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte Oberrauch, dass „massive Investitionen, sowohl privat als auch öffentlich, ebenso entscheidend sein werden wie die Beteiligung der Unternehmen“. Laut Oberrauch „ist eine Überarbeitung des Landeshaushalts von grundlegender Bedeutung: Jeder Euro, der durch Optimierung und Effizienzsteigerung eingespart wird – indem wir uns von Gewohntem verabschieden, das nicht mehr zeitgemäß ist – sollte in zukunftsorientierte Investitionen fließen“, fügte er hinzu.

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