BBT Zulaufstrecke Eisacktal05 / 06 / 2024

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BBT Zulaufstrecke Eisacktal05 / 06 / 2024

Die Landesregierung hat das Ausführungsprojekt der südlichen Zulaufstrecke des BBT Variante Baulos 1 genehmigt. Die im Gutachten des Umweltbeirats enthaltenen Auflagen sind einzuhalten.
Die Landesregierung hat sich in der Sitzung mit der südlichen Zulaufstrecke zum Brenner Basistunnel (BBT) bzw. dem viergleisigen Ausbau Franzensfeste-Verona befasst. Ende Dezember hatte Rete Ferroviaria Italiana AG (RFI) um die Genehmigung des Ausführungsprojektes zur Variante Baulos 1 angesucht. Mitte Februar ist dieses Ausführungsprojekt beim Umweltministerium sowie auf der Webseite der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz zur Einsichtnahme aufgelegt worden. Während der Veröffentlichungsfrist sind keine Stellungnahmen eingegangen.In der Folge hat der Umweltbeirat des Landes das Ausführungsprojekt geprüft. In seinem Gutachten vom 15. Mai stellt der Beirat fest, dass das Projekt den Auflagen des Beschlusses der Landesregierung von 2019 angepasst worden ist, und legt eine Reihe von Auflagen fest. Sie betreffen die Baustelle Forch, Villnöss und Klausen sowie das Basislager Albeins. Sie haben insbesondere den Schutz der Gewässer und die Kontrolle der Abwässer sowie notwendige Vorbeugungsmaßnahmen zur Vermeidung von Verunreinigungen zum Ziel. Zudem geht es in den Auflagen um die Verringerung von Vibrationen und Lärmemissionen an Baustellen, Tunnelportalen und Brücken und die Durchführung von Lärmschutzmaßnahmen sowie um die Sammlung und Ausleitung von hochwertigem Wasser aus den Tunnels und den Schutz der Trinkwasserquellen und -leitungen.“Die Expertise des Umweltbeirats bei Projekten dieser Art ist von großer Bedeutung. Sie stellt sicher, dass die Ausführungsplanung den Standards für eine umweltfreundliche und nachhaltige Infrastruktur entspricht“, betont Peter Brunner, Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. „Die sorgfältige Prüfung des Projekts garantiert, dass während und nach dem Bau der Infrastruktur die Umwelt und somit auch die Bürgerinnen und Bürger eine geringstmögliche Belastung erfahren.“Für Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider ist mit dieser Genehmigung ein weiterer Meilenstein für die Realisierung der Zulaufstrecke gesetzt. „Wir wissen, wie wichtig die Zulaufstrecke für den gesamten Eisenbahnausbau auf dem Brennerkorridor ist“, so der Landesrat. Um das Ziel der Verlagerung auf die Schiene schnellstmöglich zu erreichen, sei dieses Teilstück und dessen rasche Umsetzung, genauso wie auch die weiteren, die noch in Planung sind, sehr wichtig.

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