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Landwirtschaft mit nicht mehr Tollerierbaren Bürokratiehaufen-Südtirol behauptet sich mit Julia aus Jenesien.11 / 06 / 2024
| „Landwirt des Jahres 2024“: Julia Burger aus Jenesien im Finale beim CERES AWARDDas Rennen um die besten Landwirtinnen und Landwirten des Jahres 2024 hat begonnen: Die 21 Finalisten für den CERES AWARD stehen fest – eine Landwirtin davon ist Geflügelhalterin Julia Burger aus Jenesien. Ob sie am 30. Oktober in Berlin mit dem Sieg in ihrer Kategorie ausgezeichnet oder sogar zur „Landwirtin des Jahres“ gekürt wird, entscheiden fachkundige Juroren, welche die Kandidatinnen und Kandidaten ab jetzt auf ihren Höfen besuchen und bewerten. |
| Es ist wieder so weit: agrarheute, die führende Informationsquelle zur deutschen Landwirtschaft aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, ermittelt im Rahmen des CERES AWARD die besten Landwirte und Landwirtinnen des Jahres 2024. Aus Jenesien in Südtirol hat sich Geflügelhalterin Julia Burger für das Finale qualifiziert:Die 30-jährige hat den Hof ihrer Eltern übernommen, geht aber dabei mutig neue Wege. 2019 zogen vier Wachteln auf den Hof, was sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln sollte. Heute, nur fünf Jahre später, leben rund 600 Lege- und Mastwachteln auf dem inzwischen ökologisch geführten Oberhof. Alle Produkte der Wachteln werden direkt vermarktet und tragen mit rund 75 Prozent am meisten zum Gesamtbetriebseinkommen bei. Die Junglandwirtin möchte, dass es den Tieren vom ersten bis zum letzten Tag möglichst gut geht. Deshalb brütet der Betrieb jede Wachtel selbst aus und die Legewachteln dürfen bis zu ihrem natürlichen Tod bleiben, unabhängig von der Legeleistung.Der mit insgesamt 27.000 Euro dotierte Preis ist die höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft und wird in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Der CERES AWARD richtet sich an alle Landwirte im deutschsprachigen Raum, die mit ihrem Betrieb einen besonders innovativen und nachhaltigen Weg gehen. Aktuell brechen die fachkundigen Juroren auf, um sich vor Ort ein Bild der 21 Finalistenbetriebe zu machen. Es werden Sieger in folgenden Kategorien ausgezeichnet: Ackerbauer, Energielandwirt, Junglandwirt, Rinderhalter, Schweinehalter, Geflügelhalter und Unternehmerin. Aus den Kategoriensiegern wird anschließend der Gesamtsieger, der Landwirt bzw. die Landwirtin des Jahres gewählt. Die feierliche Preisverleihung, an der Gäste aus Landwirtschaft und Politik teilnehmen, wird am 30. Oktober 2024 in Berlin stattfinden.Für Simon Michel-Berger, Chefredakteur von agrarheute, ist die Vorstellung der Shortlist im CERES AWARD jedes Jahr ein spannender Moment. „Die Betriebe sind alle vollkommen unterschiedlich aufgestellt und machen dadurch deutlich, wie vielseitig und interessant die Landwirtschaft ist. Eines ist aber bei allen ähnlich und charakteristisch: Sie erwirtschaften einen Mehrwert in Sachen Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit und bleiben dabei wirtschaftlich. Sie bringen Ökonomie und Ökologie in eine Balance“, so Michel-Berger. Beeindruckt zeigt er sich auch von dem enormen persönlichen Einsatz, den die CERES AWARD-Finalistinnen und Finalisten in die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung ihrer Höfe investieren.Hinweis an die Journalisten: Journalisten sind herzlich eingeladen, bei dem Betriebsbesuch der Juroren dabei zu sein. Melden Sie sich dazu gerne bei unserer Presse-Ansprechpartnerin Agnes Michel-Berger (Kontakt siehe unten). Die 21 Finalisten für den CERES AWARD 2024 im Überblick:Baden-Württemberg:Johannes Söll aus 89143 Blaubeuren (Kategorie Ackerbauer)Michael Grimm aus 97900 Külsheim (Kategorie Ackerbauer)Bruno Stotz aus 88677 Markdorf (Kategorie Junglandwirte)Michael Kuch aus 73252 Lenningen (Kategorie Rinderhalter)Bayern:Heinrich Gärtner aus 86647 Buttenwiesen (Kategorie Energielandwirt)Tobias Babel aus 87616 Wald (Kategorie Rinderhalter)Gerhard Langreiter aus 84565 Oberneukirchen (Kategorie Schweinehalter)Brandenburg:Tino Ryll aus 14913 Reinsdorf (Kategorie Ackerbauer)Hessen:Jacob Goetz aus 65321 Heidenrod (Kategorie Junglandwirte)Mecklenburg-Vorpommern:Daniel Willnat aus 19374 Domsmühl (Kategorie Geflügelhalter)Niedersachsen:Terhorst Christoph aus 26907 Walchum (Kategorie Energielandwirt)Dirk Sandering aus 49453 Hemsloh (Kategorie Schweinehalter)Nordrhein-Westfalen:Christina Ingenrieth aus 41379 Brüggen (Kategorie Unternehmerin)Simona May aus 48317 Drensteinfurt (Kategorie Unternehmerin)Saarland:Christina Rullof aus 66571 Eppelborn (Kategorie Rinderhalter)Schleswig-Holstein:Thomas Andresen aus 24969 Lindewitt (Kategorie Energielandwirt)Thüringen:Anja Kolbe-Nelde aus 06571 Roßleben-Wiehe (Kategorie Unternehmerin)Italien:Julia Burger aus 39050 Jenesien (Kategorie Geflügelhalter)Österreich: Patrik und Martin Hütter aus 8345 Straden (Kategorie Geflügelhalter)Stefan Romstorfer aus 2215 Raggendorf (Kategorie Junglandwirte)Schweiz:Peter Anderhub aus 5630 Muri (Kategorie Schweinehalter) Mehr über den CERES AWARD und die Finalisten erfahren Sie unter: www.ceresaward.de/shortlist-2024/ www.facebook.com/ceresaward.landwirtschaft www.instagram.com/ceres.award/ www.facebook.com/p/OberfreiHof www.instagram.com/oberfrei.hof Hintergrund zum CERES AWARDAllgemein: Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 20.000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. Namenspatin für den CERES AWARD ist Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens. Diese Namenspatenschaft drückt aus, dass – egal wie Landwirte heute ihre Betriebe ausrichten – die Grundlage für ihre Arbeit der Boden ist und sein Erhalt im Mittelpunkt verantwortungsvoller Bewirtschaftung steht.Initiator des CERES AWARD ist agrarheute, einer der führenden überregionalen Fachtitel für Landwirte im deutschsprachigen Raum aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag.Ideelle Partner des CERES AWARD sind: Agentur für Erneuerbare Energien, Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS), Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher LandFrauenverband (dlv), Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) sowie der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).Sponsoren des CERES AWARD sind die Landwirtschaftliche Rentenbank (Hauptsponsor), Corteva Agriscience (Kategoriensponsor Unternehmerin), Lemken (Kategoriesponsor Ackerbauer) sowie die R+V Versicherung (Kategoriensponsor Energielandwirt).Medienpartner des CERES AWARD ist die schweizerische Bauernzeitung BauernZeitung und der Influenzer „Stadtkind im Schweinestall“.Schirmherr des CERES AWARD ist DBV-Präsident Joachim Rukwied. Über agrarheute – die führende Informationsquelle zur deutschen Landwirtschaft agrarheute berichtet über alle relevanten landwirtschaftlichen Themen aus Politik und Gesellschaft, analysiert Märkte und entdeckt Trends. Die Fachredakteure vermitteln Wissen zu Management, Pflanzenbau, Technik und Tierhaltung. Neben agrarheute.com erscheint agrarheute auch als Monatszeitschrift und ist live zu erleben – unter anderem beim CERES AWARD.Über Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag gehört zu den Top-10 Fachverlagen in Deutschland. Rund 400 Mitarbeiter erwirtschaften mit mehr als 40 Print- und Online-Medien zu Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Landleben über 80 Mio. Euro Umsatz im Jahr. Damit ist dlv europaweit eines der erfolgreichsten Medienhäuser rund um die Themen Landwirtschaft und Natur. Das medienübergreifende Portfolio reicht von Fachzeitschriften und Special Interest Magazinen über Online-Portale, Online-Shops und mobile Apps bis hin zu Veranstaltungen und Marktforschung. Über unsere Beteiligungen ist dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag unter dem Leitgedanken „think global, act local“ in insgesamt 20 Ländern Europas und in Nordamerika aktiv. |
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