Drogenhochburg in Südtirol-Drogenkonsumenten und Händler sollen in einem öffentlichen Register mit Vor und Nachnamen sowie Geburtsdatum Bloßgestellt werden,das würde Abschrecken.Die Polizei und Finanzer sowie Carabinieri fangen nur kleine Fische.14 / 06 / 2024
In Südtirol besteht ein langjähriges Suchtproblem, das laut der geschäftsführenden Primaria des Dienstes für Abhängigkeitserkrankungen, Bettina Meraner, weit verbreitet ist. Insbesondere der Konsum von Kokain ist in Südtirol gängig, was hauptsächlich auf die finanzielle Bereitschaft zurückzuführen ist, in diese Substanz zu investieren. Meraner betont, dass sich zunehmend Personen, die sozial gut gestellt sind, an die Dienste für Abhängigkeitserkrankungen wenden, da sie die Kontrolle über ihren Kokain-Konsum verloren haben. Zudem wird erwähnt, dass synthetische Substanzen, neue Drogenmischungen und sich ändernde Konsummuster eine wachsende Bedrohung in Europa darstellen. Der Europäische Drogenbericht 2024 zeigt, dass Konsumenten oft nicht wissen, was sie einnehmen, was erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Darüber hinaus warnt Meraner davor, dass in Südtirol traditionelle Substanzen oft mit synthetischen Drogen gestreckt werden, was die Gefahr zusätzlich erhöht. Auch das vermehrte Auftreten von Todesfällen durch Drogenüberdosen in der EU sowie die Bedenken im Zusammenhang mit synthetischen Opioiden und Kokain werden thematisiert.
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