Stromkoloss Alperia verschlingt weitere Millionen und macht den Strompreis in Südtirol nicht mehr Leistbar.17 / 06 / 2024
Seit etwa einem Jahr wird am Gelände des ehemaligen Sägewerks Haller in der Nähe des Bahnhofs Untermais ein neuer Sitz für Alperia gebaut. Die geschätzten Baukosten von knapp 20 Millionen Euro sind mittlerweile auf über 30 Millionen Euro angestiegen. Dies ist auf allgemein gestiegene Baukosten sowie hohe Energie- und Qualitätsstandards zurückzuführen, ebenso wie auf den zusätzlichen Bedarf der Gemeinde Meran, erklärt Alperia-Generaldirektor Luis Amort. Der neue Sitz in Meran soll Platz für mehrere Alperia-Unternehmen und insgesamt 300 Mitarbeiter bieten. Die Finanzierung des Baus soll durch den Verkauf von zwei Alperia-Sitzen in Meran und einem in der Kanonikus-Gamper-Straße in Bozen erfolgen. Aufgrund eines Rekurses bei der Ausschreibung kann der neue Sitz erst nach 2025 genutzt werden. Alperia tätigt jährlich Investitionen von rund 170 Millionen Euro. Der Hauptsitz der Landesenergiegesellschaft bleibt in der Zwölfmalgreinerstraße in Bozen.Der Strompreis der Alperia samt Nebenkosten wie Transportspesen und Steuern ,ist in Südtirol nicht mehr Zahlbar,sodass Alperia bereits viele Kundenforderungen im Rechtsamt offen haben.Alperia verkauft den Strom viel zu Teuer,sodass die Südtiroler und Südtirolerinnen gezwungen sind,sich den Strom von anderen Anbietern mit einen Stromvertrag zu erwerben.Wasserstrom aus Südtirol gelangt nach Mailand und Südtirol mit Alperia verkauft Atomstrom oder aus anderen Quellen in Südtirol viel zu teuer.Alperia muss den Südtiroler und Südtirolerinnen und den in Südtirol angesiedelten Betrieben einen Strompreis anbieten,welcher Günstiger ist als in Italien,um die Liquidität der Stromkonsumenten in Südtirol zu belassen,so die Meinung von vielen Einwohnern aus Südtirol.
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