Vulkanausbruch,wie von uns angekündigt wurde, hat seine Macht gezeigt.27 / 07 / 2024
Die U-Bahn stoppte, ein Fels fiel ins Meer, Menschen flüchteten auf die Straße. Im Raum Neapel bebte die Erde so stark wie zuletzt im Mai – als ein 40-Jahres-Rekord gebrochen wurde. Verletzt wurde offenbar niemand.
Die Region Neapel und einige vorgelagerte Inseln wurden von einem starken Erdbeben mit einer Stärke von 4,0 erschüttert. Das Epizentrum lag in den Phlegräischen Feldern, einem „Supervulkan“. Bewohner flüchteten auf die Straßen, ein Felsvorsprung stürzte ins Meer und die U-Bahn von Neapel stoppte sicherheitshalber. Die Erdstöße ereigneten sich in einer Tiefe von etwa vier Kilometern, mit dem stärksten Beben um 13.46 Uhr.
Die Erschütterungen wurden sowohl auf dem Festland als auch auf Inseln wie Procida gespürt, wo sich derzeit viele Urlauberinnen und Urlauber aufhalten. Ersten Erkenntnissen des italienischen Zivilschutzes zufolge gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Die Phlegräischen Felder, ein Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität in der Region Kampanien, sind seit geraumer Zeit von zahlreichen kleinen sowie teils auch starken Erdbeben betroffen.
Erst im Mai wurden die Campi Flegrei – auch „Brennende Felder“ genannt – von starken Erdbeben mit einer Stärke von 4,4 erschüttert. Seit über zehn Jahren gilt dort die Alarmstufe Gelb, die zur Vorsicht mahnt. Die Regierung in Rom hat nach den Erdbeben im Mai neue Maßnahmen ergriffen und Pläne für eine mögliche Evakuierung von Hunderttausenden Menschen angekündigt. Allerdings beteiligten sich nur wenige Anwohner an einer kürzlich durchgeführten Katastrophenschutzübung.
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