Gemeinsamer Einsatz für Anliegen von jungen Menschen mit Behinderungen07 / 08 / 2024
Landesrätin Pamer hat sich mit den Ombudsstellen über die Bedeutung von nichtdiskriminierenden Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche ausgetauscht und dabei die Unterstützung des Landes zugesichert.

Soziallandesrätin Rosmarie Pamer betont, dass alle Kinder und Jugendlichen ein Recht darauf haben, barrierefrei und unbeschwert ihre Sommer- und Freizeitmomente zu genießen. Dies wurde in einem Treffen am 6. August mit den Ombudsstellen im Land bekräftigt. Anwesend waren neben der Landesrätin auch Ressortdirektorin Michela Morandini, Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Priska Garbin, sowie Christian Romano, der Brigitte Hofer vom Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen vertrat. Sie diskutierten über jüngste mutmaßliche Diskriminierungsfälle gegen Menschen mit Behinderungen. Die Ombudsstellen werden diese Fälle bei der gesamtstaatlichen Antidiskriminierungsstelle UNAR melden und ein Gutachten einholen.
Für Landesrätin Pamer ist es entscheidend, Klarheit über die Vorfälle zu erlangen und weiterhin Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen aufrechtzuerhalten. Diese Angebote seien für betroffene Kinder und Jugendliche eine wichtige Abwechslung und Chance, über sich hinauszuwachsen. Die Landesrätin versichert den Organisationen maximale Unterstützung.
In diesem Jahr unterstützt das Land Sommerbetreuungsangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen finanziell mit 1,2 Millionen Euro. Die Ombudsstellen setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt an Freizeitangeboten teilnehmen können. Sie leisten Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit und bleiben in Kontakt mit der Landesrätin, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu stärken und Handlungsbedarf aufzuzeigen.
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