Weibliches Unternehmertum im Mittelpunkt10 / 08 / 2024
Die Förderung des weiblichen Unternehmertums ist das Ziel eines Beirats der Handelskammer Bozen. Präsidentin Annemarie Kaser und Beiratssekretär Luca Filippi haben sich mit dem Landeshauptmann getroffen, um darüber zu sprechen.

Der Beirat zur Förderung des weiblichen Unternehmertums der Handelskammer Bozen setzt sich nicht nur für die Stärkung des weiblichen Unternehmertums ein, sondern unterstützt auch die Unternehmensgründung durch Frauen, trägt zur Qualifizierung von Unternehmerinnen bei und stärkt die Position von Frauen in Führungspositionen. Präsidentin Annemarie Kaser erläuterte diese Ziele heute (9. August) im Gespräch mit Landeshauptmann Arno Kompatscher. An dem Austausch nahmen ebenfalls Ulrike Oberhammer, Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit, und ihre Stellvertreterin Nadia Mazzardis teil.
„Das engagierte und zukunftsgerichtete Wirken der Frauen muss in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sichtbar gemacht werden“, betonte Annemarie Kaser, die von Luca Filippi, stellvertretender Generalsekretär der Handelskammer und Sekretär des Beirats, begleitet wurde. Frauen seien auf allen Ebenen, einschließlich der Führungsspitze, notwendig, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen Gehör finden. Sie sollten aktiv an der Gestaltung der Zukunft beteiligt werden.
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat der Beirat zahlreiche Projekte initiiert, darunter ein Mentoring-Programm, das Jungunternehmerinnen mit erfahrenen Unternehmerinnen vernetzt, und das Projekt „Porträts Frau in der Wirtschaft“, das erfolgreiche Südtirolerinnen porträtiert. Zudem organisiert der Beirat regelmäßig die Veranstaltung „Treffpunkt Frau in der Wirtschaft“, bei der Interessierte von Expertinnen zu aktuellen Themen informiert werden.
Landeshauptmann Kompatscher, zuständig für Chancengleichheit, begrüßte den Austausch mit dem Gremium und betonte: „Chancengerechtigkeit erreichen wir nur durch einen Kulturwandel, der eine breite Einbindung aller erfordert. Die Förderung des weiblichen Unternehmertums ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung und Vielfalt unseres Landes. Deshalb ist es wichtig, das Potenzial von Unternehmerinnen vollständig auszuschöpfen.“ Es wurde auch besprochen, im Rahmen des Projekts „No women, no panel“ eine Datenbank mit Expertinnen für Medien und Veranstaltungen aufzubauen. Zudem soll in Bereichen wie der rententechnischen Absicherung für Eltern in Teilzeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Zusammenarbeit erfolgen.
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