Landeshauptmann in Genf: Südtirol strebt Zusammenarbeit mit UN an12 / 08 / 2024

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Landeshauptmann in Genf: Südtirol strebt Zusammenarbeit mit UN an12 / 08 / 2024

Südtirols Landeshauptmann hat den UN-Hochkommissar für Menschenrechte in Genf getroffen. Thema war eine institutionelle Zusammenarbeit für das geplante Zentrum für Minderheiten und Autonomie.

(Foto: LPA)

In einem persönlichen Treffen mit dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat Landeshauptmann Arno Kompatscher die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Südtirol und den Vereinten Nationen für das geplante Kompetenzzentrum für Minderheiten und Autonomie in Bozen erörtert. Das Treffen, das am 12. August im Palais Wilson stattfand, wurde auch vom ständigen Vertreter Italiens bei den internationalen Organisationen in Genf, Botschafter Vincenzo Grassi, begleitet.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Südtirol durch eine Zusammenarbeit mit den UN zur Förderung des Verständnisses für die friedensstiftende Wirkung von Autonomiemodellen im Minderheitenschutz beitragen könnte. Diskutiert wurden verschiedene Formen der Kooperation, darunter die inhaltliche Gestaltung des Zentrums für Minderheiten und Autonomie mit Beteiligung der Vereinten Nationen sowie gemeinsame Veranstaltungen. Kompatscher zeigte sich zuversichtlich, dass durch das Gespräch eine gute Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit geschaffen wurde.

Kompatscher betonte, dass Südtirol durch seine erfolgreiche Autonomie eine wichtige Rolle in der internationalen Diskussion über Minderheitenschutz und Friedenssicherung einnehmen könnte. Er verwies auf die historische Bedeutung der UN-Interventionen, die zur Befriedung des ethnischen Konflikts in Südtirol beigetragen haben, und hob die Relevanz einer solchen Zusammenarbeit hervor, um weltweit zur Lösung oder Vermeidung von Konflikten beizutragen.

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