Das Land unterstützt Forschungseinrichtungen, die sogenannte Portabilitätsprojekte in Südtirol umsetzen wollen. Die Projekte müssen vorher das „Seal of Excellence“ der EU erhalten haben.

Kürzlich wurde eine Wettbewerbsausschreibung zur Finanzierung von Projekten veröffentlicht, die im Rahmen des EU-Programms „MSCA – Postdoctoral European Fellowship“ das „Seal of Excellence“ der EU-Kommission erhalten haben. Dieses Gütesiegel zeichnet Forschungsprojekte aus, die im Begutachtungsprozess des EU-Programms Horizon 2020 als qualitativ hochwertig bewertet wurden, jedoch keine EU-Fördermittel erhalten haben. Das Land Südtirol unterstützt nun die Umsetzung solcher Projekte, insbesondere wenn sie ursprünglich nicht in Südtirol durchgeführt werden sollten, aber nun dorthin verlagert werden.
Das Ziel dieser Initiative ist es, Südtirol als attraktiven Standort für Forschende zu fördern, die lokalen Forschungseinrichtungen zu stärken und den Wissenstransfer zwischen verschiedenen Sektoren und Disziplinen zu unterstützen, wie Landesrat Philipp Achammer betont.
Südtiroler Forschungseinrichtungen können bis zum 13. September (12 Uhr) Anträge einreichen, um Forschende für die Umsetzung von Seal of Excellence-Projekten nach Südtirol zu holen. Insgesamt stehen 350.000 Euro zur Verfügung, und die Projekte dürfen eine maximale Laufzeit von 24 Monaten haben. Die Anträge werden vom Technischen Beirat bewertet, insbesondere hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit nach Südtirol. Weitere Informationen sind beim Amt für Wissenschaft und Forschung sowie online unter http://www.provinz.bz.it/soe_portability erhältlich.
